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20 Jahre Projektstipendium KunstKommunikation

Wir suchen eure Erinnerungen und Geschichten!

Seit 20 Jahren entstehen im Rahmen des Projektstipendiums KunstKommunikation im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst partizipative und ortsbezogene Kunstprojekte – gemeinsam mit Menschen aus der Region. Zum Jubiläum lädt das DA, Kunsthaus dazu ein, persönliche Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten zu diesen Projekten zu teilen. Ob als Besucherin, Kooperationspartner, Beteiligter, als Verein, Schule oder Betrieb – gesucht werden individuelle Perspektiven auf Kunstprojekte, Aktionen und Interventionen, die im DA, Kunsthaus oder im öffentlichen Raum stattgefunden haben und in Erinnerung geblieben sind. Die gesammelten Texte machen sichtbar, wie Kunst über viele Jahre hinweg Menschen, Orte und Themen miteinander verbunden hat.

Die eingereichten Texte werden – auf Wunsch anonymisiert – in einem wachsenden Gästebuch im Atelierbereich des DA, Kunsthaus öffentlich zugänglich gemacht. Zusätzlich werden sie auf der Website gesammelt sowie in Auszügen über die Social-Media-Kanäle des DA, Kunsthaus veröffentlicht. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Konzertkarten für die »Septemberklänge« am 27.09.26 verlost.

Einsendeschluss ist der 22. März 2026. Die Texte (max. 350 Wörter) können per E-Mail an Onno Bargfrede gesendet werden: onno.bargfrede@kreis-steinfurt.de
Gerne kann – falls vorhanden – passendes Bildmaterial beigefügt werden.

Teilnahmebedingungen

Mit der Einsendung erklären sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer damit einverstanden, dass die eingereichten Texte sowie ggf. beigefügtes Bildmaterial im Rahmen des Jubiläums »20 Jahre Projektstipendium KunstKommunikation« vom DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst veröffentlicht werden dürfen (vor Ort, online und auf den Social-Media-Kanälen). Die Urheberrechte verbleiben bei den Autorinnen und Autoren.
Die Teilnahme ist kostenlos. Mitarbeitende des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst sowie des Kreises Steinfurt sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Konzertkarten werden nach Einsendeschluss per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die im Rahmen der Teilnahme übermittelten personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Projekts verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Abb.: »Nähe auf Distanz« Anna van Eck | PSKK22 | Foto: Michael Jezierny

#20JahrePSKK – Geschichten vom Mitmachen und Mitdenken

Kunstprojekt Kreisvermessung

Was von einem Kunstwerk nach 17 Jahren noch wiederzufinden ist

2008 / 2009 hat die Künstlerin Ulrike Mohr aus Berlin ein interaktives Kunstprojekt mit dem Thema »Kreis Vermessung« durchgeführt. Sie fertigte 110 schmale emaillierte Metallschilder von jeweils einem Meter Länge an. Auf dem Gebiet der Stadt Hörstel befestigte sie auf jedem Höhenmeter einen Meterstab, vom tiefsten Punkt in Dreierwalde – 36 Meter über NN – bis zur höchsten Erhebung auf dem Riesenbecker Berg – 145 Meter über NN. Dabei ermittelte ein Vermessungsbüro die exakte Höhe. In dem kleinen Handbuch »110 Meter« ist das Projekt mit Fotos und Karten dokumentiert, so dass man alle Standorte der Meterstäbe, die über die vier Hörsteler Ortsteile verteilt sind, finden kann. Kreisvermessung PSKK08

»Wie viele der Schilder mögen nach über fünfzehn Jahren noch übriggeblieben sein?«, fragten wir uns und machten uns auf die Suche. Die Meterstäbe waren an Häusern, Brücken, Mauern, Bäumen, Masten, Pfählen, an einer Gabione und einem Hochsitz angebracht worden, manche inzwischen geknickt, lose, verbogen, eingewachsen, verrostet oder grün von Algenbewuchs. Viele fielen sofort ins Auge, um andere zu finden, war detektivischer Spürsinn gefordert. So waren einige völlig von Efeu überwuchert und mussten erst freigerupft werden. Sechs waren offensichtlich entfernt worden und nur Reste der Befestigung oder überwachsene Schraublöcher in der Baumrinde noch sichtbar. Mit der Verfüllung der ehemaligen DLRG-Bootsgarage am Torfmoorsee wurde ein Meterstab vermutlich begraben. Ein anderes Schild ist mit den Hausbesitzern umgezogen, die nun versprochen haben, es in der genau ausgemessenen Höhe am neuen Gebäude wieder anzubringen. Rätselhaft blieb der Standort eines Meterstabes, der offensichtlich auf himmelblauen Kacheln angebracht war. Nach hartnäckiger Suche fand er sich im Kellerschwimmbad eines Hauses. 16 Schilder sind wohl verschwunden, als die Bäume, an denen sie montiert waren, gefällt wurden. Nur eines davon wurde wieder im Kunsthaus abgegeben.

Das Ergebnis unserer Suche teilten wir Ulrike Mohr mit und schickten ihr einige markante Fotos mit.
Wer sich auch auf die Suche machen möchte, kann das Handbuch zum Projekt im Kunsthaus erwerben.

Ulla Baar & Rainer Seidl | Bevergern

 

Albrecht Fersch »Das Gefundenen-Musik-Orchester«

Was bedeutet es, etwas »SELBST« zu machen?

Kein Grünkohlessen ohne an »PRESERVED // Grünkohl / Gravenhorst« von Swaantje Güntzel & Jan Philip Scheibe zu denken PSKK19 Die hauseigenen Wollmäuse dank der »Abenteuer eines Staubkorns« von Line Krom PSKK24 mit künstlerischem Blick zu betrachten – im rostigen Dachbodenfund ein potenziell stofflich appliziertes Objekt zu sehen: »hard working / soft working« von Julia Arztmann PSKK21

Die Kunstprojekte des PSKK so hautnah zu erleben und mit den unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstlern ganz analog in Dialog treten zu können, inspiriert und fasziniert mich immer wieder aufs Neue und verändert nachhaltig die eigene Wahrnehmung der ganz alltäglichen Dingen. Aber auch weit darüber hinaus beflügelt das Partizipative und Prozesshafte der Kunstprojekte meine Fantasie. Eins meiner Lieblingsprojekte: Was bedeutet es, etwas »SELBST« zu machen? Oliver Gather fand in seiner Baumarktkundenbefragung tiefgründige Antworten… PSKK14
Danke, dass ich DA sein kann.

Sabine Herke | Kunstdokumentation

Mein persönliches Highlight?
In der RÜCKBLICK!-Doku zu »Das Gefundene-Musik-Orchester« von Albrecht Fersch das Fächer-Rechen-Hand-Gerät klangstark zum Einsatz zu bringen! PSKK23

 

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