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Die Abenteuer eines Staubkorns | Line Krom

Projektstipendium KunstKommunikation 24

Mit Staub als künstlerischem Material wie Metapher, die Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen, Institutionen und Zeitabschnitten herstellt, zeichnet die Künstlerin Line Krom ein kontrastreiches Landschaftsporträt des Kreises Steinfurt.

In ihrem Projekt »Die Abenteuer eines Staubkorns« zeichnet die Frankfurter Künstlerin Line Krom ein kontrastreiches Landschaftsporträt des Kreises Steinfurt. Hierzu verwendet sie Staub als künstlerisches Material und Metapher, um Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen, Institutionen und Zeitabschnitten herzustellen. Gleichzeitig liegt Staub ein konfliktreiches Element inne. Mittels künstlerischer Interventionen möchte Krom diese Spannungen herausarbeiten. Während des Projektjahrs entstehen drei ortsspezifische Werke (ein Film, eine Performance, eine Skulptur), die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und über persönliche, wirtschaftliche und rechtliche Themen das Bild der Region greifbar machen. Die Werke entwickeln sich über mehrere Monate hinweg im engen Austausch mit lokalen landwirtschaftlichen Interessensgruppen.

Exposeé »Die Abenteuer eines Staubkorns« als pdf

Die Abenteuer eines Staubkorns – Mitmachen und Mitdenken

Projektvorschau
Die Abenteuer eines Staubkorns | Line Krom

24.03.24: AUFTAKT! Start Projektstipendium KunstKommunikation 24 beim DA, Frühlingsfest mit Ausstellung im großen Saal

Aktuelle Termine, Aktionen, Projektdokumentation?
Einfach die Instagram-Kanäle @linekrom und @dakunsthaus abonnieren und dem Hashtag #PSKK24 folgen!

Einladungskarte als PDF

Die Abenteuer eines Staubkorns – live!

Künstlerische Positionen und Vita | Line Krom

Line Krom (*1979) ist eine deutsche Künstlerin mit interdisziplinärem Ansatz. In ihren künstlerischen Interventionen setzt sie sich mit Ausschlussmechanismen und der Wertschöpfung im Kulturbetrieb auseinander. Dabei verwendet sie vor allem Ausschlussmaterialien aus Kultureinrichtungen, insbesondere Staub. Staub, üblicherweise von Kultureinrichtungen aussortiert, wird von Krom als Ressource genutzt – sei es für Malerei, Installationen oder Performances. Zusätzlich dazu agiert sie als Alchemistin und Punk, indem sie biotechnische DIY-Apparaturen entwickelt, um Werte aus Abfällen zu gewinnen. Durch trans- und posthumane Kooperationen entwirft die Künstlerin eine neue Kulturlandschaft, die radikal inklusiv ist. Pflanzen sind seit einigen Jahren ihre Partner und Kollaborateure, die Kunsträume in Biotope verwandeln. Im Jahr 2022 präsentierte sie mit »Hortus Pecuniae« (Garten des Geldes) im Kunstturm Mücke die Ergebnisse ihrer Langzeit-Recherche, bei der Pflanzen wertvolle Metalle im Galerieraum extrahieren. Kroms Werke wurden unter anderem im Jerwood Space London, in der Blyth Gallery London, im BronxArtSpace New York und auf der L.A. Book Fair in Los Angeles gezeigt. Zu ihren neuesten Einzelausstellungen zählen »Hortus Pecuniae – Garten des Geldes« im Kunstturm Mücke (2022), »Numbers Rule – Zahlen im Blick« im Frauen Museum Wiesbaden (2020) und »Trim the Fat!« im Neuen Kunstverein Gießen (2020). 2023 forschte sie als Gastkünstlerin zu Staub verschiedenen kulturellen Kontexten, in Indien, Dänemark und der Namib Wüste in Namibia.

www.linekrom.com

 

Kunstprojekte 2024