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SOUNDSEEING – Klänge zum Angucken

Das münsterlandweite Klangkunstfestival im DA

Rotierende Lautsprecher, zwitschernde Mini-Maschinen, experimentelle Klangerzeuger voller Witz und Experimentierfreude: Hochkarätige Klangkunst zum Sehen und Hören an besonderen Orten im Münsterland – das ist die bundesweit einmalige Konzeption von SOUNDSEEING. 2009 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst initiiert, trifft die ungewöhnliche Klangkunstreihe 2021 bereits zum achten Mal auf begeisterte Zuhörer und Sound-Sehende. Und natürlich ist auch hier Mitmachen und Mitdenken Programm: während der Klangkunstausstellung von Christina Kubisch im DA, in Workshops oder während der Live-Konzerte mit eigenwilligen Instrumenten… SOUNDSEEING 2021 wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW, LWL-Kulturstiftung, Gelsenwasser-Stiftung | Kultur- und Medienpartner: WDR3 und kultur.west | Trägerin: Landesmusikakademie NRW

www.soundseeing.net

SOUNDSEEING im DA

07.03. – 25.04.21 »WEAVING« – Klangkunstausstellung Christina Kubisch

Weaving – neue Version Kloster Gravenhorst 2021 – ist eine ortsbezogene Installation mit Kupferkabeln, die in ihrer Gesamtheit wie ein überdimensionaler Webstuhl wirken. Die Besucher können zwischen den von Holzstrukturen herunterhängenden Leitungen frei herumgehen und hören mit speziellen Induktionskopfhörern die in den Kupferkabeln zirkulierenden Klänge. Diese bestehen in der Arbeit für das Kloster Gravenhorst aus Aufnahmen mechanischer elektrischer Webstühle (aufgenommen im Textilmuseum Bocholt) und dem digitalen Gewebe elektromagnetischer Felder aus dem world wide web, Klänge, die normalerweise nicht hörbar sind. Sie wurden in verschiedenen Ländern und besonders in technisch hoch entwickelten Metropolen mit einem Spezialkopfhörer mit Kupferspulen aufgenommen.
Jede der 16 »Webstühle« hat ein eigenes Programm mit Wechseln von elektrischen Stromklängen und Rhythmen industrieller Webstühle. Schon im 19. Jahrhundert wurden Lochkarten benutzt als Vorform computergesteuerter Abläufe, wie sie heute in der Textilindustrie üblich sind. Industrialisierung und Digitalisierung erscheinen als Prozesse, die man in immer neuen Abfolgen hören kann. Der Besucher wandert durch die sechzehn Kabelstrukturen und webt sich mittels magnetischer Induktion seine akustischen Muster und Klangerlebnisse selbst zusammen.
Die Tätigkeit des Weben, einst mit meditativer Handarbeit oder dem filigranen Gewebe von Spinnen assoziiert, hat sich heute immer weiter von dem einstigen Handwerk entfernt. In der Installation werden industrielle Produktionsabläufe und perfektionierte elektrische Kommunikationsmaschinen hörbar und erfahrbar, denen man normalerweise nicht begegnet. Der Ursprung des Begriffes »Weben« wird hinterfragt und neu interpretiert. Durch verschiedene Bewegungsabläufe im Raum entstehen individuelle Hörerfahrungen und Klangüberlagerungen, der Hörer wird selbst aktiver Mitverfasser des akustischen Geschehens.

Virtueller Rundgang auf YouTube

Weitere Installationen von Christina Kubisch im DA: FESTPLATTEN – Grabsteinfragmente, UV-Licht, fluoreszierendes Pigment – im Rempter, »Silent exercizes« im Gewölbekeller und die Sonagramme »Analyzing Silence« – eine Visualisierung des Wortes Stille, einzeln oder mehrfach wiederholt.

www.christinakubisch.de

www.electricalwalks.org

12.07. – 01.09.19 »SOUNDSEEING« – Denise Ritter | Erwin Stache | Franziska Windisch

Klanginstallationen und Objekte von Denise Ritter, Erwin Stache und Franziska Windisch: Wie unterschiedlich Klangkunst sein kann, das ist im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst zu erleben, wo im großen Saal sowie im Außenraum spielerische Klangobjekte von Erwin Stache zur Interaktion einladen: So nimmt die Installation »Tür zu es rauscht« Bezug auf das Grundrauschen der nahen Autobahn, seine selbstspielenden Klangmaschinen »Murmelzither«, »Schwirrende Unruhe« oder das »Scherengitterorchester« faszinieren mit der humorvollen Verfremdung alltäglicher Dinge und Gegebenheiten. Im Gewölbe präsentiert Denise Ritter ihre Klangskulptur »one-off« basierend auf Audio-Aufnahmen einer alten Polaroid-Kamera und im Remter zeigt Franziska Windisch die beiden neuen Arbeiten »walk wirth a wire« und »variables«. Klangkunst, die auf Besonderheiten des Orts eingeht und zu intensivem Hören anregt! – Die Eröffnung fand im Rahmen von openART am 12.07. statt.

Einladungskarte Sommerausstellung SOUNDSEEING als PDF

SOUNDSEEING 2019 – Das Gesamtprogramm als PDF

SOUNDSEEING – live!