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DA goes on!

Künstlerpost, virtuelle Ausstellungen, PSKK auch digital…

In einer zunehmend digitalen Welt eröffnen sich für Künstlerinnen und Künstler sowie ihr Publikum neue Räume zur Kunstproduktion und -rezeption. Unter dem Hashtag #DAgoeson erkunden auch wir Möglichkeiten, unsere Kunstprojekte im virtuellen Raum zu präsentieren und Sie und Euch daran teilhaben zu lassen. Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern entstehen digitale Galerien und spannende Blicke hinter die Kulissen auf Facebook und Instagram, Anleitungen zum Mitmachen und Mitdenken und informative Kunstdokumentationen auf YouTube. Analog und Digital gehen dabei Hand in Hand. Die digitalen Texte, Bilder und Videos sollen das Erlebnis vor Ort keinesfalls ersetzen, sondern es ergänzen und bereichern. Die gesamte virtuelle Dokumentation der Kunst im DA ist bloß einen Klick entfernt. Einfach folgen!

DA auf Facebook  DA auf Instagram  DA auf YouTube

DA, virtuell erleben!



AUFTAKT! »Die Abenteuer eines Staubkorns« +++ Jetzt auf YouTube +++

AUFTAKT! PSKK24 No. 4: In ihrem Kunstprojekt »Die Abenteuer eines Staubkorns« verwendet die Künstlerin Line Krom Staub als künstlerisches Material und Metapher, um Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen, Institutionen und Zeitabschnitten herzustellen. Gleichzeitig liegt Staub ein konfliktreiches Element inne. Mittels künstlerischer Interventionen möchte Line Krom diese Spannungen herausarbeiten. Besonders im Fokus: der Staub in der Landwirtschaft im Kreis Steinfurt.

Werden Sie Teil des Kunstprojekts bei Staubkonsultationen und Workshops im Atelier der Künstlerin. Gesucht werden zudem Landwirte und Landwirtinnen, die sich mit Line Krom über den Staub in der Landwirtschaft austauschen möchten.

»Die Abenteuer eines Staubkorns« auf YouTube

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Audio: Onno Bargfrede | Video Namibia: Line Krom, Sperrgebiet, 2023, mit Unterstützung von NAMDEB, OMDis, StartArt Gallery Windhoek, Namibia  / gedreht im Tsau//Khaeb (Sperrgebiet) National Park, Namibia | Fotos: Onno Bargfrede, Sabine Herke, Line Krom, Emil Lüth, Willie Schumann, Heiner Schultz, Christoph Timmer, © istock.com – wernerimages, Zoran Zeremski | Künstlerische Arbeit »ohne Titel (Reliquienstaub)«: Bilder generiert mit KI Midjourney, Slideshow Loop, 2022 | Cut & Composing: herkewerke

mehr zum Kunstprojekt

AUFTAKT! »Flurbereinigung« +++ Jetzt auf YouTube +++

AUFTAKT! PSKK24 No. 3: Das Kunstprojekt »Flurbereinigung« des Künstlerpaars Catharina und Dieter Wagner zielt auf einen Flächen- und Informationsaustausch im Sinne einer Flurbereinigung auf künstlerischer Ebene ab und thematisiert die erforderliche Umgestaltung und Renaturierung aufgrund des Klimawandels. Anknüpfend an die Erfahrungen und Erinnerungen des Flurbereinigungsverfahrens aus den 1970er Jahren soll ein Bild für die zukünftigen Transformationsprozesse im ländlichen Raum entwickelt werden.

Werden Sie Teil des Kunstprojekts! Gesucht werden 16 Privatpersonen im Kreis Steinfurt, die bereit sind, für eine Vegetationsperiode einen Quadratmeter in ihrem Vorgarten gegen einen entsprechenden Quadratmeter im Klosterpark einzutauschen…

»Flurbereinigung« auf YouTube

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Art-Doku zum Projekt-AUFTAKT!
Kamera Interview: Sabine Herke
Video-Performance »Hans im Glück«: Catharina und Dieter Wagner nach einem Märchen der Gebrüder Grimm
Fotos: Onno Bargfrede , Sabine Herke, Catharina und Dieter Wagner
Cut & Composing: herkewerke

mehr zum Kunstprojekt

AUFTAKT! »Dynamic Land Art« +++ Jetzt auf YouTube +++

AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 24: Die Künstlerin Olga Lilly Schulz-Ragipovic nimmt landschaftliche Formungen an verschiedenen Orten des Kreises Steinfurt vor und schafft so Berührungspunkte zwischen Mensch, Landschaft und Kunst. Mithilfe eigens angefertigter Instrumente aus Messing und Holz formt sie Rundkörper aus Erde und Lehm als begehbare Skulpturen.
Außerdem stellt die Künstlerin in der AUFTAKT!-Dokumentation zu ihrem Kunstprojekt die Arbeiten vor, die in der AUFTAKT!-Ausstellung noch bis zum 14.04.24 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst zu sehen sind.

»Dynamic Land Art« auf YouTube

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Treten Sie bei weiteren Veranstaltungen und Aktionen in Kontakt mit der Künstlerin Olga Lilly Schulz-Ragipovic und werden Sie Teil des Kunstprojekts.

Das Kunstprojekt »Dynamic Land Art« wird gefördert durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Kamera Interview: Sabine Herke
Video Remter: Olga Lilly Schulz-Ragipovic
Video DA, Außengelände: Onno Bargfrede
Fotos: Onno Bargfrede, Sabine Herke, Olga Lilly Schulz-Ragipovic
Cut & Composing: herkewerke

mehr zum Kunstprojekt

AUFTAKT! »Into The Thicket – Ab ins Dickicht« +++ Jetzt auf YouTube +++

AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 24: Die Künstlerinnen Susanne von Bülow und Emmy Bergsma stellen ihr partizipatorisches Kunstprojekt im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst vor – eine inspirierende Reise in das Dickicht als »terra incognita«, die überall und doch übersehen ist, und anhand von (Live-)Zeichnungen, Fotos und Filmen künstlerisch erforscht wird.
Bis zum 14.04.2024 zeigt die AUFTAKT-Ausstellung zum Kunstprojekt-Jahr 2024 bisherige Arbeiten der beiden Künstlerinnen: Druckgraphiken von Susanne von Bülow, Münster – und großformatige Zeichnungen der niederländischen Künstlerin Emmy Bergsma.

»Into The Thicket – Ab ins Dickicht« auf YouTube

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Menschen aus dem Kreis Steinfurt und dem Münsterland können bei weiteren Veranstaltungen und Aktionen im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst die Künstlerinnen Susanne von Bülow und Emmy Bergsma persönlich kennenlernen und Teil des Kunstprojekts »Into The Thicket – Ab ins Dickicht« werden.

Kamera: Sabine Herke
Video »Berliner Dickicht«: Susanne von Bülow
Fotos: Emmy Bergsma, Susanne von Bülow, Sabine Herke
Cut & Composing: herkewerke

mehr zum Kunstprojekt

+++ Präsentation Projektstipendium KunstKommunikation 24 eröffnet +++

Zum Start des Projektjahres gibt die Ausstellung AUFTAKT! im gesamten Westflügel einen Einblick in die künstlerische Schaffensweise der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten Susanne von Bülow und Emmy Bergsma, Line Krom, Olga Liliy Schulz-Ragipovic sowie Catharina und Dieter Wagner. Die Präsentation ist noch bis zum 14.04.24 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst zu sehen.

Tipp: Führung durch die Ausstellung am 07.04.24 um 15.00 Uhr | 4 € pro Person
Folgen Sie den künstlerischen Prozessen auch auf Instagram und Facebook unter dem Hashtag #PSKK24

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Susanne von Bülow und Emmy Bergsma | »Into The Thicket – Ab ins Dickicht« mehr
Line Krom | »Die Abenteuer eines Staubkorns« mehr
Olga Lilly Schulz-Ragipovic | »Dynamic Land Art« mehr
Catharina und Dieter Wagner | »Flurbereinigung« mehr

Fotos: Dorothea Böing | Kreis Steinfurt

Abschluss-Doku »MyVR_Planet.DA« von Michelle Adolfs & Beate Gärtner +++ Jetzt auf YouTube! +++

»SEARCHING PERFECT SHAPES« – noch bis zum 24.03.24 sind die 3D-Skulpturen von Michelle Adolfs & Beate Gärtner im gesamten Klosterpark digital zu erleben. Mit Smartphone und Tablet lassen sich die Kunstwerke auf den Bildschirm holen, die das Live-Kamerabild überlagern und mit Architektur und Naturraum eine neue Beziehung eingehen. Es entsteht ein Spiel mit Sichtachsen und konkreten Formen, die in Bewegung eine erweiterte Welt erschließen. Die Stipendiatinnen des Projektstipendiums KunstKommunikation 23 loten digitale Zwischenwelten aus und zeigen ein kreatives Neudenken von Skulptur – schwerelos und interaktiv.

MyVR_Planet.DA auf YouTube

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In ihrer Abschluss-Dokumentation berichten die Künstlerinnen über den Gestaltungsprozess und zeigen virtuelle Animationen und Impressionen zur Ausstellung PERFECT SHAPES. Digitale Wandlung – Reflexion mit Augmented Reality und 3D-Druck, die im HeinrichNeuyBauhausMuseum in Steinfurt-Borghorst zu sehen war.

Das Projekt »MyVR_Planet.DA« wurde gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Regionales Kultur Programm NRW

Ein besonderer Dank an Locu&Ruth für die Interaktion »DANCE WITH ME« auf dem Dancefloor von Pfelder.

AR-Projektionen »SEARCHING PERFECT SHAPES, »DANCE WITH ME« und Video Prozess-Dokumentation: Michelle Adolfs & Beate Gärtner
Filmaufnahmen Interview: Sabine Herke
Fotos: Michelle Adolfs & Beate Gärtner, Onno Bargfrede und Franziska Loh (Kreis Steinfurt)
Composing und Gesamtdokumentation: herkewerke

mehr zum Kunstprojekt

Abschluss-Doku FICHTEN[WÄLDER] – die Kunstsauna von Jan Philip Scheibe +++ Jetzt auf YouTube! +++

Der Künstler Jan Philip Scheibe widmet sich in seinem Kunstprojekt FICHTEN [WÄLDER] dem brisanten Thema des Fichtenwaldsterbens als landschafts- und kulturveränderndes Phänomen. Im Rahmen seinen Stipendiums im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst befasste er sich mit der deutschen Waldkultur, suchte den intensiven Austausch mit Förster:innen, Expert:innen, Spaziergänger:innen und Waldbewohner:innen im Kreis Steinfurt und errichtete in gemeinschaftlicher Aktion eine Kunstsauna auf dem ehemaligen Klostergelände – als Denkmal für die Fichte.

Das Künstlerstatement direkt aus der Sauna +++ YouTube

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Filmaufnahmen: Sabine Herke
Video Knollmann’s Mühle: Onno Bargfrede
Filmausschnitt aus »DAS RAUSCHEN«: Jan Philip Scheibe
Fotos: Onno Bargfrede, Dorothea Böing, Sara Dietrich, Philipp Fölting, Swaantje Güntzel, Sabine Herke
Sounds: Kevin MacLeod: »Duett Musette«, gemäß Lizenz CC BY 4.0 DEED
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Jan Philip Scheibe und Vsevold Khuotarinen: »Fingerhut, du schöner« von Magarete und Wolfgang Jehn (1976), Worpsweder Musikwerkstatt
Soundeffekte: YouTube Mediathek
Composing und Gesamtdokumentation: herkewerke

Ein besonderer Dank an:
Das Team der Sägemühle der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land e.V., ANTL
Förderverein Kloster Gravenhorst und Heimatverein Hörstel für die professionellen Sägearbeiten in Knollmanns Mühle,
Forstverwaltung Heereman, Hörstel
Stadtwald – Forst Lemgo, Bauhof des Kreis Steinfurt, Bruns Bauzentrum, Hörstel
Schrameyer GmbH Ibbenbüren, Jochen Güntzel, Udo Schnitger, NARVI Finland, PEQU Sauna Steinhagen
Abramsgården | Vörå, Finnland Institut Berlin
den münsterländer Bierbrauer Ludger Schweer für die Verkostung seines finnischen Sauerbiers….
Dieter, Heiko, Friederike, Studierende der Fennistik der Uni Köln, Mikko Fritze, das Team des Münsterlandfestivals u.v.a.

mehr zum Kunstprojekt

Abschluss-Doku »Das Gefundene Musik-Orchester« von Albrecht Fersch +++ Jetzt auf YouTube! +++

RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 23 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst: Vom »Tam-Tam-Stamm« bis zum »Schrottschlagzeug«: Im Fokus seines künstlerischen Schaffens entwickelt Albrecht Fersch mit Vorliebe neuartige Klangapparate und Musikinstrumente und erforscht mit deren Hilfe Geräusche und Klänge. Während seines Projektjahrs im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst entstand unter engagierter Beteiligung von Besucherinnen und Besuchern des DA das »Gefundene-Musik-Orchester«.
Danke an alle Besucher:innen des Ateliers, die Aufnahmen eigener Experimente auf den Musikinstrumenten zugesendet haben.
Ein großer Dank auch an Ursula Häcker, Birgit Schrameyer und Eckhard Zorn fürs Mitmachen und Klänge finden!

Projekt-Doku »Das Gefundene-Musik-Orchester« auf YouTube

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Frisch aus dem Klanglabor präsentiert Albrecht Fersch außerdem seine erste CD-Veröffentlichung. In den vergangenen Monaten hatte der Berliner Künstler in seinem Gravenhorster Atelier allerlei bespielbare Objekte und klangfähiges Material gesammelt und daraus neuartige Klangmaschinen entwickelt. Herausgekommen ist ein neun Songs umfassendes Instrumentalalbum, das die Hörgewohnheiten des Publikums im besten Sinne herausfordert. Stücke wie »auf pilzpirsch«, »tastentäter« oder auch »palmkakadus panegyrikus« tragen im Titel der eigenen Verspieltheit und Experimentierfreude Rechnung. »Das ist freie Musik, die nicht einengt«, sagt der Komponist selbst, »Musik, die jede Schublade quietschen lässt.« Das CD-Album ist digital erhältlich auf:
https://albrechtfersch.bandcamp.com

Der Flügel wurde gespendet von Familie Stecher aus Altenberge.
»Der Tam-Tam-Stamm« entstand 2019 während des Internationalen Instrumentenbau- und Holzkunstsymposions auf dem Riedelhof im Vogtland.

Klangobjekte und Sound-Kompositionen: © Albrecht Fersch
Videoaufnahmen: Sabine Herke
Fotografie: Albrecht Fersch, Philipp Fölting, Onno Bargfrede
Sound Intro und Abspann: »auf pilzpirsch« Albrecht Fersch
Ausschnitt aus der CD »Das Gefundene-Musik-Orchester«
Gesamtdokumentation: herkewerke
Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

mehr zum Kunstprojekt

Abschluss-Doku »Still Standing Special Editon« von Locu&Ruth +++ Jetzt auf YouTube! +++

RÜCKBLICK! Projektstipendium Kunstkommunikation 23 im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst: Bei dem Performance-Projekt »Still Standing Special Edition« von Locu&Ruth – den Künstlerinnen Locuratolo und Marlene Ruther – geht es darum inne zu halten und 20 Minuten schweigend an einem Ort zu stehen. Während ihres Stipendiums dokumentierten die Künstlerinnen 50 Orte im Kreis Steinfurt auf diese, ihre ART: »Still Standing« bedeutet für sie einen Ort und die jeweilige Situation dort zu markieren, sich zu positionieren und für etwas einzustehen. Interessierte waren eingeladen als Expert:innen, als Kommentator:innen oder als Mitstehende daran mitzuwirken.

Locu&Ruth haben ihre »Still Standing« Performances jeweils als Videoaufnahme dokumentiert, es entstand ein Gesamtfilm zum Projekt, der im ehemaligen Kinosaal und heutigen »Quasi So Theater« Ibbenbüren gezeigt wurde.
Die nun das Stipendiumsjahr abschließende Projektdokumentation lässt die Künstlerinnen zu Wort kommen. Ab 00:30 sprechen Locu&Ruth über ihr Kunstprojekt, die Suche nach geeigneten Standorten, über Gespräche mit Bewohner:innen, skurrile Begebenheiten, ihre Inspirationen und warum die Kooperation mit dem Gebärdenchor »Sing a Sign« für sie einzigARTig war….

Projekt-Doku »Standing Still« auf YouTube

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Das Projekt »Still Standing« wurde gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro für Darstellende Künste, Kreis Steinfurt

Dank an: »Sing a Sign« Gebärdenchor Emsdetten, QUASI SO – THEATER e.V. Ibbenbüren, Westart-Team des WDR und Moderatorin Siham El-Maimouni, Kaffeerösterei SAMBA BEAN Ibbenbüren für den großARTigen Espresso – und alle Menschen, die das Projekt mit Orten und Worten unterstützt haben.

Kamera Interview: Sabine Herke
Videoausschnitte Kinofilm: Locu & Ruth
Fotografie: Locu&Ruth, Onno Bargfrede
Video Quasi So Theater: Onno Bargfrede
Sound: Ausschnitt aus »Gekommen um zu bleiben« von »Wir sind Helden«
Gesamtdokumentation: herkewerke
Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

mehr zum Kunstprojekt

RÜCKBLICK! Projektstipenium KunstKommunikation 23

+++ Präsentation der Kunstprojekte 23 bis 28.01.24 in den Ateliers der Stipendiatinnen und Stipendiaten im DA, Kunsthaus +++

Bereits seit Anfang des Jahres laufen die Kunstprojekte der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Grund genug, einen Blick auf das bisherige Projektjahr zu werfen: Michelle Adolfs lud das Publikum ein, an zwei Stationen der gemeinsam mit Beate Gärtner entwickelten Augmented-Reality-Ausstellung »SEARCHING PERFECT SHAPES« die Technik selbst auszuprobieren und 3D-Skulpturen auf dem eigenen Smartphone aufzurufen. Anschließend gaben Locu&Ruth eine Kostprobe ihres Films, der am 24.11. seine Premiere in Ibbenbüren feiert und einige der Höhepunkte ihrer Performances im Kreis Steinfurt zeigt.

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Eine Tür weiter servierte Jan Philip Scheibe selbstgebackene Pfannkuchen mit Fichtensirup, während er sein Bauvorhaben einer finnischen Fichtensauna erläuterte. Zum Ausklang des Abends gab das »Gefundene-Musik-Orchester« von Albrecht Fersch sein erstes kleines Konzert.

mehr zu den Kunstprojekten 23

Münsterland Festival – Kari Ikonen Trio +++ Live-Konzert plus Saunaeröffnung!

Im Rahmen des Münsterland Festival part 12 stand am Freitag, dem 20.10., das finnische Kari Ikonen Trio auf der Bühne im großen Saal und überzeugte das Publikum mit seiner Leichtigkeit, Bühnenpräsenz und Virtuosität. Dass Kari Ikonen zu den begnadetsten Jazzmusikern seines Heimatlandes gehört, wurde binnen weniger Sekunden deutlich. Obwohl der Pianist und Komponist sowie seine beiden Mitstreiter Olli Rantala (Bass) und Markku Ounaskari (Schlagzeug) erst am Morgen aus Taiwan angereist waren, merkte man dem Trio auf der Bühne keine Spur von Erschöpfung an. Voller Spielfreude boten sie ein abwechslungsreiches Set, das quer durch Ikonens Oeuvre führte.

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Zwischen den Stücken gab der Bandleader auf Deutsch und Englisch kurzweilige Anekdoten zur Entstehung der Lieder zum Besten. Nach dem Konzert ließen es sich die drei Finnen nicht nehmen, der Sauna von Jan Philip Scheibe noch einen Besuch abzustatten. Begeistert folgten sie dem Künstler in das Heißluftbad und tauschten Geschichten über die finnische Saunakultur aus.

mehr zum Saunabau und über das Projekt FICHTEN[WÄLDER] von Jan Philip Scheibe

#PSKK23: Michelle Adolfs & Beate Gärtner »MyVR_Planet.DA«

MyVR_Planet.DA ist ein Synonym für das Hinterfragen und kreatives Neudenken unseres Umraums unter Verwendung des aktuellen Mediums der Virtual Reality. Der Projektraum wird zum Medienlabor, in dem sich Besuchende mit der Virtual Reality Technik vertraut machen können. Die Künstlerinnen Michelle Adolfs & Beate Gärtner vermitteln 3D-Gestaltung, laden zur kreativen Mitarbeit ein und wählen mit Interessierten Orte für AR-Skulpturen im DA, Außenraum aus. Die Kunstwerke in Augmented Reality sind für Besuchende des DA mithilfe eines Smartphones zu sehen. Die Verbindung von virtueller und realer Ebene wird so erfahrbar.

Video »MyVR_Planet.DA« mit Künstlerinnen-Statement auf YouTube

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Kommen Sie bei weiteren Veranstaltungen und Aktionen im Projektjahr 2023 ins Gespräch mit den Künstlerinnen und
beteiligen Sie sich im Kunstprojekt.
Mehr zum Kunstprojekt »MyVR_Planet.DA«

»MyVR_Planet.DA« wird gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Regionales Kultur Programm NRW

Kamera: Sabine Herke | Composing: herkewerke | Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

+++ #PSKK23: Locu & Ruth »Still Standing Special Edition«

Als Stehende markieren die Künstlerinnen Locu & Ruth einen bestimmten Ort und sind gleichzeitig den dortigen Gegebenheiten ausgesetzt. Jeder Ort hat seine eigene Geschichte zu erzählen und von dieser Geschichte wird im Prozess etwas offenbar. Locu & Ruth möchten im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit Interessierten ausloten, wo es alltägliche Orte aus unseren Lebenswelten, aber auch politisch brisante Themen im Kreis Steinfurt gibt, um Standorte für ein entsprechendes Standing auszuwählen. Sie sind herzlich eingeladen, sich einfach bei den Künstlerinnen zu melden: 0162 6653849 Locu-ruth@posteo.de

Video »Still Standing Special Edition« mit Künstler-Statement auf YouTube

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Mehr zum Kunstprojekt »Still Standing Special Edition« im DA

Das Projekt »Still Standing« wird gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro für Darstellende Künste, Stadt Köln, Stadt Bonn, Stadt Düsseldorf, Kunsthaus Mitte in Oberhausen, Kreis Steinfurt

Kamera: Sabine Herke | Video-Stills: Locu & Ruth | Composing: herkewerke | Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

+++ #PSKK23: FICHTEN[WÄLDER] von und mit Jan Philip Scheibe

AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 23 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken +++ Der Künstler Jan Philip Scheibe arbeitet schon seit einigen Jahren künstlerisch zum Thema Fichtensterben. Live aus seinem Atelier im DA stellt er sowohl einige seiner bisherigen performativen und installativen Arbeiten vor, als auch erste Präsentationen im Rahmen der AUFTAKT!-Ausstellung im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Kunstfreunde dürfen auf die partizipative Aktionen zum aktuellen Kunstprojekt – samt Saunabau mit totem Fichtenholz – gespannt sein.

Video »FICHTEN[WÄLDER]« mit Künstler-Statement auf YouTube

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Mehr zum Kunstprojekt »FICHTEN[WÄLDER]« im DA

gefördert durch: Kreissparkasse Steinfurt und Kreis Steinfurt
Danke auch an alle Tippgeber, Holzspender und Gesprächspartner!

Videodokumentation:
Kamera: Sabine Herke | Fotos: Jan Philip Scheibe, Swaantje Güntzel, Sara Dietrich  | Drohnenaufnahmen: Jan Philip Scheibe | Cutting & Composing: herkewerke

+++ AUFTAKT! PSKK23 +++ Albrecht Fersch »Das Gefundene-Musik-Orchester«

Projektstipendium KunstKommunikation 23 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken +++ AUFTAKT!-Ausstellung vom 26.03. bis 16.04.23 +++ Der Künstler und Stipendiat Albrecht Fersch lädt im Projektjahr 2023 ein zum Experimentieren, Spielen mit Musik, Suchen und Finden von Klängen, gemeinsamen Musizieren auf selbstgebauten Instrumenten … Treten Sie bei weiteren Veranstaltungen und Kunstaktionen im Projektjahr 2023 in Dialog mit dem Künstler und werden Sie Teil des Kunstprojekts. Lassen Sie sich inspirieren:

Video »Das Gefundene-Musik-Orchester« mit Künstler-Statement auf YouTube

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Mehr zum Kunstprojekt »Das Gefundene-Musik-Orchester« im DA

»Der Tam-Tam-Stamm« entstand 2019 während des Internationalen Instrumentenbau- und Holzkunstsymposions auf dem Riedelhof im Vogtland. Die »6 Musikintrumente« baute Albrecht Fersch 2017 während seines Stipendiums im Künstlerdorf Schöppingen, Stiftung Schöppingen. Die Ping-Pong-Peng-Maschine entstand 2022.

Klang-Objekte, Sound-Komposition, Foto-Collage und der Film »Das pluralistische Solotonorchester« im Gewölbe: © Albrecht Fersch

Der Flügel wurde gespendet von Familie Stecher aus Altenberge.

Kamera: Sabine Herke | Cutting: herkewerke | Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

+++ openART + Hidden Landscapes +++

DA passiert(e) ganz viel Kunst!– hier für alle, die nicht DAbei waren Impressionen von openART – dem alljährlichen Sommerabend der offenen Tür im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Highlight in diesem Jahr: Die Eröffnung der Sommerausstellung »Hidden Landscapes – Schichten des Anthropozän« mit Frank Bölter, Anett Frontzek, Kati Gausmann, Swaantje Güntzel, Martin Kaltwasser, Christoph Wenzel, Käthe Wenzel und Simone Zaugg – bis 21.08.22 im DA, drinnen und draußen… | Fotos: Michael Jezierny

Reel zur Eröffnung von »Hidden Landscapes« auf Instagram

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Ganz viel Kunst im Werden zeigte die Ideenwerkstatt zum Projektstipendium KunstKommunikation 23, vorgestellt vom Juryteam Bettina Roggmann, Dr. Christoph Schneider und Wolfgang Suttner. Ein neues Paste-up zum Projekt »Paste Up History!« von Maria Vill und David Mannstein ziert nun die Klostermauern im Innenhof und lädt zum Entdecken weitere Motive entlang der temporären KunstRadroute

+++ playground + Bodenschätze – live im DA! +++

Der Film zum Frühlingsfest! Partizipative Kunstprojekte stehen im Fokus der Frühjahrspräsentation »playground«: die Schaukel-Installation »Black Swings« von Simone Zaugg im großen Saal, ein künstlerischer Sektempfang mit »Nähe auf Distanz« von Anna van Eck (Projektstipendiatin 2022), Picknickdecken im Gewölbe »O.T. (Gravenhorster Blatt), Hörstel 2015« von An Seebach und das XXL-Memory »BANG! BOOM!« von Carola Rümper für ein spontanes, gemeinsames Spiel – bis 18.04.22 im DA!
Im Video zeigen wir außerdem einen Ausschnitt des spannend-humorvoll-kunsthistorische Vortrags von Dr. Uta C. Schmidt zur Historischen Präsentation »BODENSCHÄTZE. Archäologische Funde aus Gravenhorst« in Kooperation mit dem LWL – Archäologie für Westfalen. Die Artefakte sind noch bis zum 11.09.22 in der Ausstellung zu besichtigen.

Playlist auf YouTube!

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Kuratorin, Ausstellungskonzeption und Vortrag: Dr. Uta C. Schmidt
Ausstellungsassistenz: Silke Wellmeier
Fotografie Artefakte: Jürgen Spiler
Foto der Grabung 2002: P. Vehmeier
Fotos der Ausstellungen 2022: Michael Jezierny, Sabine Herke
Bauchpinselmaschine: Käthe Wenzel & Lisa Glauer
Sound: »Spiälwiärk« – Georg Bühren und Alexander Buske
Kamera und Composing: herkewerke

gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt

+++ RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 21 auf YouTube +++

Partizipatorische Kunstprojekte stehen im Fokus der Projektstipendien im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Doch was heißt es eigentlich ganz praktisch, Teil(nehmerin) der Kunst zu sein? Juliane Beier ist dem Aufruf der Stipendiatin Julia Arztmann gefolgt und in die Rolle von »Super-Gravi« geschlüpft: In unserem virtuellen RÜCKBLICK! zum Projektstipendium KunstKommunikation 21 berichtet sie von ihren Erfahrungen… ab 03:52 O-Ton Juliane auf YouTube

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Da der RÜCKBLICK! mit Publikum auch in diesem Coronajahr ausfallen musste, präsentieren die Stipendiatinnen 2021 die Ergebnisse ihrer Kunstprojekte ebenfalls in Videos und machen die über rund ein Jahr laufenden Entstehungsprozesse sicht- und hörbar: von der Transformation textiler Skulpturen zu (untragbaren) Kostümen, durch die Beteiligung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen zu gesellschaftlichen Fragen im demokratischen Miteinander, über Schattenverlaufszeichnungen als Portraits von Tagen und Orten, bis hin zur Selbstinzsenierung und dem Selfie als Kunstform. Hier die Links zu den Statements der Künstlerinnen auf YouTube:

Carola Rümper »BANG! BOOM!« | Kati Gausmann »Portraits von Tagen und Orten« | Julia Arztmann »hard working / soft working« | Janina Schmid »Self Service Selfie Box«

+++ Film ab! TEATIME – Premiere im DA +++

Der Film zum Kunstprojekt »hard working / soft working« von und mit Julia Arztmann. Projektstipendium Kunstkommunikation 21 | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Die beiden schrulligen »Bewohner« von Gravenhorst kommen sich zwar ab und zu gegenseitig in die Quere, führen ansonsten aber ein beschauliches DAsein. Bis sie der alten Mühle einen Besuch abstatten….da werden ihre schlimmsten Albträume wahr: Auge in Auge mit der gruseligen Rübi the Crab. Dabei wollten sie doch nur einen Tee trinken…

Hier gibts das Video auf YouTube!

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Favorite Scenes:
01:45 Visgick’s Rettung
03:05 Trouble mit Kirchenglocken
08:15 Gärtnern im Klosterhof
10:53 Böse Überraschung in der Klostermühle
13:26 Super-Gravi in Gefahr
15:11 Show down
16:48 finally: TEATIME
20:05 Best of Making of

Kostüme, Stoffobjekte und Requisiten: Julia Arztmann
Kamera: Sabine Herke
Fotografie: Michael Jezierny, Sara Dietrich, Michael Arztmann, Sabine Herke
Sounds: musicfox UG
Cutting: herkewerke
Idee und Regie: Julia Arztmann
Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

© Julia Arztmann | 2021

Genähte Apparaturen und Kostüme, die von der Klosterarchitektur inspiriert sind; Haushaltsgegenstände wie Waffeleisen, Wäschestampfer und Fleischwolf: In TEATIME werden die textilen Skulpturen von Julia Arztmann buchstäblich lebendig und die altmodischen, ausrangierten Metallgegenstände kommen als gefährliche Waffen und Folterinstrumenten in unsere Welt zurück.

mehr zum Projekt »hard working / soft working

+++ openART – DA passiert Kunst! +++

+++ openART – DA passiert Kunst! +++ Abend der offenen Tür im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst auf YouTube +++ mit Aktionen der Stipendiatinnen 21, Ideenwerkstatt und Eröffnung der Sommerausstellung BLÜTEZEIT* Gravenhorster SAISONALE* – temporäre Kloster.Garten.Kunst 

Projektstipendium KunstKommunikation 21: »hard working / soft working« Julia Arztmann | »Portraits von Tagen und Orten« Kati Gausmann | BANG! BOOM!« Carola Rümper | Self Service Selfie Box« Janina Schmid
Ideenwerkstatt für das Projektstipendium KunstKommunikation 22: »Studio Steinfurt« Ruby Behrmann, Evamaria Müller und Julia Novacek | »VOR_ORT_POESIE« Ute Diez | »Gästebuch Bad Wonder« Manuela Fersen | »Schreib mir bitte, ich wär‘ so gerne« Anett Frontzek | »If I can’t fly, I may never know how beautiful flying is.« Ya-Wen Fu MY | »VR_Planet.DA« Beate Gärtner und Michelle Adolfs | »Feedback« Gilbert Geister | »Map der Erinnerungen« Linda Furker und Wanda Growe | »Fensterschau« Monika Junker | »SWS – Soziale Wärme Steinfurt oder wie sozial wollen wir sein« Gunhild Kreuzer | »Innerer Dialog« Anna Rudolf | »Nähe auf Distanz« Anna van Eck | »Paste up History!« Maria Vill und David Mannstein

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Sommerausstellung BLÜTEZEIT*: »Kaltlandschaft« Daniel Bräg | »Buchsbaumanalyse Topiary Land« Oliver Gather | »Gravenhorster Kräuterbuch« Reinhard Krehl | »FUNGUTOPIA STATION Gravenhorst« Laura Popplow | »Gravenhorster Blatt« An Seebach

Video openART 2021 auf YouTube

Kamera: Sabine Herke, Michael Jezierny | Sound: An Jone | Composing: herkewerke

+++ Blick hinter die Kulissen: »Self Service Selfie Box« von Janina Schmid +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Form – Farbe – Licht – Raum, dieses Setting kreiert die Ulmer Künstlerin Janina Schmid in ihrem Projekt »Self Service Selfie Box« (SSSB). Der Anhänger, in dem die SSSB ihr Zuhause finden wird, ist bereits fertig präpariert. Verschieden farbige textile Hintergründe, bunte Spots sowie eine ganze Reihe abstrakter Schaumstoffformen stehen als Requisiten bereit, mit denen eigene kreative Bildwelten und Szenerien entwickelt werden können.

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In der Fotoreihe gibt es erste exklusive Blicke auf das Innere der SSSB. Im Rahmen des Projektstipendiums wird die SSSB an wechselnden Orten im Kreis Steinfurt zur Produktion kreativer Selfies bereitstehen. Schon mal vormerken: Termin der Premiere ist der 20. Juni im DA, Kunsthaus … Jetzt den Instagramkanal @selfserviceselfiebox für weitere Einblicke abonnieren!

+++ Blick hinter die Kulissen: »hard working / soft working« von Julia Arztmann +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Zwischen den Kontrasten hart und weich, statisch und dynamisch, unbelebt und beseelt entwickelt sich das Projekt »hard working / soft working« der Telgter Künstlerin Julia Arztmann. Ausgangspunkt ist ihr ganz eigener Blick auf die Dinge des Alltags – in Gravenhorst wird die historische Architektur Impulsgeber für narrative, humorvolle und absurde Objekte. So weckt ein Stein-Element nahe der Mühle, dessen Kontext sich für den Laien kaum mehr herstellen lässt, bei ihr das Potential zur Transformation. Mit textilen Materialien und Akzenten aus »harten«, metallenen Alltagsgegenständen überführt Julia Arztmann das unbewegte Stein-Element in einen neuen Kontext. In diesem Falle bläht sich das Objekt zur gut 5-fachen Größe auf und öffnet den Raum für neue Nutzungs- und Zweck-Zuschreibungen. @julia_arztmann auf Instagram

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In dieser Art und Weise entwickelt sich über das Projektjahr eine ganze Welt aus Objekten, die die Klosterarchitektur in ihrer künstlerischen Übersetzung neu beseelen. Einige Objekte nehmen die Form (un)tragbarer »Kostüme« an, die sich im Rahmen von Performances auf dem Klostergelände bewegen.
P.S.: Hier gibt es noch freie Plätze, für all diejenigen, die Spaß daran haben in eine Rolle zu schlüpfen und die »Kostüm«-Objekte zum Leben zu erwecken. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, hier zählt die Freude am Ausprobieren! Bei Interesse einfach melden unter: hardworkingsoftworking@gmx.de

+++ Blick hinter die Kulissen: »BANG! BOOM!« von Carola Rümper +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Die Kunst steht nie still, auch nicht im verschärften Lockdown – in den Ateliers, einzeln in den Projekträumen oder mit hohen Sicherheitsauflagen arbeiten die Künstlerinnen des diesjährigen Projektstipendiums KunstKommunikation emsig an ihren Projekten und es gibt bereits Spannendes zu berichten:
Das Projekt BOOM! BANG! ist gestartet – mit Einzelterminen und engmaschigem Corona-Schutzplan konnten die ersten Fotografie-Workshops mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung beginnen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Motiven aus dem Alltag der Projektteilnehmer*innen der Camphill-Werkstätten Steinfurt, die ihnen besonders am Herzen liegen und die sie fotografisch einfangen. Ganz im Sinne der Kunstrichtung Pop Art werden eigentlich triviale Motive in einen künstlerischen Kontext gesetzt – bei den Teilnehmenden reicht die Bandbreite an Motiven von Dinosaurier-Figuren, über Blumen bis hin zu Kuchen aus der täglichen Arbeit in der Küche der Camphill-Werkstatt. Die fotografisch eingefangenen Motive werden anschließend mit den Gestaltungsmitteln der Pop Art in einer App bearbeitet und verfremdet. @carolarumper

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In der Pop Art ist die Banane eines der bekanntesten Symbole, das Andy Warhol für eine Arbeit verwendet hat.  Er entwarf sie 1967 für das Plattencover der Gruppe Velvet Underground & Nicole. In den 1960-ziger Jahren eher noch Luxusartikel, ist die Banane heute ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie kann mühelos in jedem Supermarkt gekauft werden und ist zu einem Massenprodukt geworden, das unsere Essgewohnheit prägt. In der Animation zum Projekt BANG! BOOM! wird die Banane in den Fokus genommen. Sie ist Objekt an dem mit Form und Farbe experimentiert wird – der Versuch ein eigenes Bilderlebnis zu erzeugen.

Aus den fotografischen Ergebnissen wird am Ende des Projektes ein übergroßes Memoryspiel erstellt, bei denen die Teilnehmenden bis zu 4 eigene verschiedene Motive einbringen können. In dieser raumgreifenden Installation sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich »spielerisch« durch den kreativ und sensibel eingefangenen Alltag der Projektteilnehmenden zu bewegen, neue Einblicke zu gewinnen und die eigene Perspektive zu erweitern.

Video-Posts und mehr auf Instagram

+++ Blick hinter die Kulissen: »Portraits von Tagen und Orten« von Kati Gausmann +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

»Von Schatten reden wir nur, wenn wir eine scharfe Grenze zwischen Licht in Dunkelheit erkennen; darin ist der Begriff figürlich. Der Schatten muss einen Umriss haben, den wir sehen oder uns wenigstens vorstellen können. Die Form eines Schattens ist etwas Besonderes, weil sonst alles, was eine Form hat, materiell ist. Eine Ausnahme sind die Löcher, die jedoch ebenfalls greifbare Objekte sind; die Schatten hingegen sind lediglich visuell: sie sind reine Form.« Roberto Casati, Die Entdeckung des Schattens, Berlin 2001

Recherche, Ortsbegehungen und ein Erforschen des zugrundeliegenden Phänomens gehen Hand in Hand in Kati Gausmanns Projekt »Portraits von Tagen und Orten«. Es geht darum situativ und zeitlich einmaliges Abbild zu schaffen – denn nur an diesem einem Tag, zu dieser einen Zeit, an eben dieser einen Stelle entsteht eine Zeichnung, die diese Besonderheiten einfängt und sprichwörtlich Raum und Zeit porträtiert. Also: dranbleiben, nichts verpassen und der Künstlerin auf Instagram folgen! @portaits_von_tagen_und_orten

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Im Projektraum treffen Besucher*innen auf ein Tellurium, welches modellhaft das Prinzip der Erdrotation veranschaulicht. Parallel begibt sich die Künstlerin auf historische Spurensuche und berichtet: 1643 kauften die Nonnen des Klosters Gravenhorst einem überschuldeten Bürger ein Stadthaus in Bevergern ab (heutiges Café Klosterhof), das über das so genannte »Nonnenpättken« bei Gefahr schnell erreichbar war. Der Weg dorthin führt über eine kleine, kürzlich restaurierte Brücke auf dem Klostergelände. Diese Orte bilden auch den Ausgangspunkt ihrer Suche nach spannenden Orten für ihre Schattenzeichnungen, an denen sie u.a. bereits erste Zeichenproben erstellt.

Auf dem Recherche-Programm steht u.a. das Klostercafé in Bevergern, dass den Zisterzienserinnen als Zufluchtsort diente sowie der Weg dahin, das Nonnenpättken. An der Grenze des Klostergeländes entdeckt die Künstlerin in der Zugbrücke einen reizvollen Ort und auch der Torbogen zum Klosterinnenhof lädt zur weiteren Auseinandersetzung ein … und schon geht es an die ersten Zeichenproben der Schattenverläufe – mit Kreide direkt auf dem Boden sowie auf Papier. Zu sehen im Projektraum von Kati Gausmann!

mehr zum Projekt auf dieser Website

+++ Virtueller AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 21 +++

Kati Gausmann »Portraits von Tagen und Orten« | Julia Arztmann »hard working / soft working« | Carola Rümper »BANG! BOOM!« | Janina Schmid »Self Service Selfie Box« – Zum AUFTAKT 2021 öffnen gleich vier Stipendiatinnen ihre Projekträume, präsentieren hier vorerst virtuell ihre künstlerischen Konzeptideen und stellen spannende und inspirierende Perspektiven zur aktiven Beteiligung an den Kunstprojekten vor. Es lohnt sich auch den jeweiligen Social-Media-Kanälen der Künstlerinnen zu folgen: mehr in unseren Posts auf unsem Instagram-Kanal.

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Als Herzstück des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst fördert der Kreis Steinfurt mit dem deutschlandweit einmaligen Projektstipendium KunstKommunikation partizipatorische Kunstprojekte und Interventionen im ländlichen Raum auf internationaler Ebene. Getreu dem Motto »Mitmachen und Mitdenken« sprechen die Kunstprojekte seit über fünfzehn Jahren eine breite, regionale Öffentlichkeit an und laden dazu ein, aktiver Teil des Kunstgeschehens zu sein.

Kamera: Sabine Herke | Bildmaterial und Animationen der genannten Künstlerinnen | Fotos: Michael Jezierny | Composing: herkewerke

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+++ Virtueller RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 20 +++

Was bleibt vom »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten« … Rückbau der Wucherungsinstallation »Growth« live … bye-bye »Klangrecherche / Tänzelrecherche« – normalerweise verabschieden wir unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten per Finissage im DA, Kunsthaus – mit vielen Kunstfans und übers Jahr an den Kunstprojekten Beteiligten. Dieser Kunstdialog fehlt in Zeiten von Corona und Lockdown. So möchten wir den Kunstschaffenden, euch und Ihnen virtuell die Möglichkeit geben, noch einmal an den verschiedenen, künstlerischen Sicht- und Arbeitsweisen zu partizipieren. RÜCKBLICK! auf YouTube Shortversion auf Facebook

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DANKE auch an unsere Sponsoren und Förderer: LWL– Landschaftsverband Westfalen-Lippe | VG Bild-Kunst | Schöne Werbung DE | EGST – Entsorgungsgesellschaft Steinfurt mbH | FFAP – Forschungsstelle für anarchistische Produktion

Kamera: Sabine Herke | Michael Jezierny | Matti Jung | Marte Kiessling | Andreas Lechtape | Pia Schepers | Samuel Treindl | Lars Wiencke
Composing: herkewerke

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+++ Porträts von Tagen und Orten +++

Die Projektstipendiatinnen 21 stehen in den Startlöchern! Kati Gausmann berichtet über ihre Ursprünge zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Schattenverläufen.

Die Stipendiatinnen beginnen mit ihren Vorbereitungen für ein partizipatives Jahr 2021 und geben schon mal virtuelle Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess. Mit ihrem Video aus dem Atelier berichtet die Berliner Künstlerin Kati Gausmann von ihrer Recherche nach geeigneten Orten im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst sowie in der Umgebung, an denen sie Schattenverläufe von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zeichnerisch festhalten wird. Diese Zeichnungen gehen über eine Dokumentation des rein Sichtbaren hinaus und fangen das immaterielle Spiel von Zeit und Bewegung (Rotation der Erde) ein. Kati Gausmann wird den Prozess ihres Kunstprojektes »Portraits von Tagen und Orten« regelmäßig auf Instagram dokumentieren. Also am besten gleich ihren Kanal @portaits_von_tagen_und_orten abonnieren!

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Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Kati Gausmann stehen die Bewegungen der Erde und ihrer Oberflächen. Die Berliner Künstlerin erforscht, ausgehend vom Menschen, räumliche und zeitliche Relationen von Erdbewegungen und deren Spuren. Die Erde als einen plastischen Körper in Bewegung zu denken, als Material in steter Veränderung, auf das und in dem Kräfte formbildend wirken, fasziniert Kati Gausmann ebenso wie die Tatsache, wie wenig der Mensch von vielen dieser Erdbewegungen wahrnimmt, in die er unausweichlich eingebunden ist.
Das Interesse ist geweckt? Mehr über die Welt und ihre Phänomene durch den künstlerischen Blick von Kati Gausmann auf der Website der Künstlerin:

www.kati-gausmann.de

+++ Growth wuchert weiter +++

Growth treibt weiter Blüten und wächst & gedeiht auch im Lockdown. Die Wucherungsinstallation von Marte Kiessling hat Treppenhaus und Foyer im DA, Kunsthaus erreicht. Im RÜCKBLICK! zeigt die Künstlerin in ihrem Atelier und weit darüber hinaus noch bis zum 24.01.21 die Absurditäten zwischen der ästhetischen Erscheinung ihrer Arbeit und der Problematik des verwendeten umweltverschmutzenden Materials auf und regt zum Diskurs an. – Fotograf Andreas Lechtape hat das Kunstprojekt nun für die Ewigkeit dokumentiert.

Danke an die Sponsoren EGST – Entsorgungsgesellschaft Steinfurt mbH und SchöneWerbung.de

mehr zum Kunstprojekt »Growth«

+++ KUNSTHERBST IST DA +++

Ausstellungseröffnung »Kunst in der Region 20«, RÜCKBLICK! und AUSBLICK! zum Projektstipendium KunstKommunikation: Ein Tag voller Kunst im DA! Nach der Begrüßung durch den Landrat des Kreises Steinfurt Dr. Martin Sommer führte ein Gespräch zwischen Berit Gerd Andersen, Leiterin des DA und Prof. Maik Löbbert, Leiter der Kunstakademie Münster in die Gemeinschaftsausstellung »Kunst in der Region« ein. Danach gab es einen RÜCKBLICK! auf die Projektstipendien KunstKommunikation 20. Live vor Ort mit mehreren Kunstaktionen waren MarteKiessling »Growth«, Jorn Ebner »Klangrecherche / Tänzelrecherche« und Samuel Treindl »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten«.

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Und mit der Eröffnung der Ausstellung AUSBLICK! mit den Projektentwürfen für 2021 gaben Wolfgang Suttner, Jurymitglied des DA und Mitglied des deutschen Kulturrats und Berit Gerd Andersen die – am Vortag bei der Endjurierung – ausgewählten Stipendiaten 2021 feierlich bekannt. Wir freuen uns sehr auf die Kunstprojekte von: Julia Arztmann, Kati Gausmann, Carola Rümper und JaninaSchmid. Mehr zu den Kunstprojekten 21 folgt in Kürze. Mit individuellen Rundgängen durch die Ausstellungen und Besuch der Kunst-Baustelle Assembly endeten der Kunstabend im DA. »Kunst in der Region« ist noch bis zum 22.11.20 zu sehen. RÜCKBLICK! in den Ateliers und draußen sowie AUSBLICK! im kleinen Saal sind noch bis zum 24.01.21 zu erleben.

mehr zur Ausstellungsreihe »Kunst in der Region«

mehr zum Projektstipendium KunstKommunikation

+++ 22.08. SAISONALE* Sommerfest – ACKERN mit Picknick +++

Das war ein großartiges Sommerfest der Kunst: Bei herrlichem Wetter und ganz entspannt, jedenfalls für die Besucher*innen …
Höhepunkt des Tages: die Uraufführung der 8-stündigen(!) Performance ACKERN von und mit dem Künstlerkollektiv gärtnerpflichten. Mit tiefgründigem Witz, hartem körperlichen Einsatz, skurrilen Arbeitsbesprechungen, die von der Arbeit verspannten Muskeln immer wieder mit Tanzeinlagen reaktivierend … und jeden gelungenen Arbeitsschritt mit einem Richtfest inklusive erhellender Ansprachen und undefinierbaren geistigen Getränken feiernd, gestalteten Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner und Manuela Weichenrieder ihren Garten auf dem Klostergrün. Hörstück zur Performance auf soundcloud.com

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Dabei kamen für den Rasenschnitt präzise Meßgeräte und Werkzeuge – Wasserwaage und Schere – ebenso zum Einsatz, wie das vom Fußball bekannte Markierungsspray für die Registrierung der Maulwurfshügel oder die genaue Planung einer tiefen Grube. Die Zuschauer*innen konnten dem mitunter clownesken Treiben genüsslich bei einem Kaltgetränk im SAISONALE-Liegestuhl zusehen und zwischendurch auch mal anderes machen … picknicken, an spannenden Führungen, den Kunstaktionen und Künstlergesprächen der Stipendiat*innen Marte Kiessling, Samuel Treindl oder Jorn Ebner teilnehmen.

mehr zur Gravenhorster SAISONALE*

+++ ASSEMBLY – Entschalung des 1. Bauabschnitts +++

Ortstermin auf dem Klostergrün +++ vorläufiges Ergebnis: ein Monument in Form einer Ecke, die ab sofort in jede Richtung weitergebaut werden kann. O-Ton vom Künstler Samuel Treindl: »Das Besondere an dem Projekt: Es gibt kein Innen und kein Außen.« und: »Alles was da ist, ist erst mal stabil…« Ihr wollt wissen, wie es weitergeht auf der architektonischen Baustelle »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten«? Skulptur, Bauruine, Ort – das partizipatorische Kunstprojekt von Samuel Treindl lädt zur Betrachtung, aktiven handwerklichen!!! Beteiligung und zur individuellen Nutzung ein.

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+++ Über den Sommer wird es im Rahmen des Projektstipendium KunstKommunikation Baustellengespräche mit dem Künstler – und Bier geben. +++ Termine verraten wir euch in Kürze auf unserer Website, Facebook und Instagram. Also dranbleiben!!!! Und noch ein Spendenaufruf: Baumaterial ist nach wie vor willkommen….

Mehr zum Projekt »Assembly«

+++ Sing it to the bees +++

Eigentlich hatte Jorn Ebner für seine »Klangrecherche / Tänzelrecherche« im Rahmen des Projektstipendium KunstKommunikation 20 für den nun leider nicht stattfindenden Marktzauber eine Live-Performance vor großem Publikum geplant. Am 20. Mai hieß es nun »Aufnahme läuft!« und es entstand eine virtuelle Sound-Performance, die ihr auf Instagram, Vimeo und Facebook schauen könnt.
Jorn schreibt:
»Mit der Performance stelle ich eine Situation aus einem Video nach. Darin war ein ägyptischer Imker zu sehen, der in seinen Bienenstock ruft oder singt, um herauszufinden, ob die Bienen schwarmbereit sind. Das Video vermittelt den Eindruck, als würden die Bienen dem Imker antworten.

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In dieser Performance singe ich die Bienen in meinem Laptop an, die auch immer antworten. Die Bienenaufnahmen stammen auf dem Tierstimmenarchiv des Berliner Naturkundemuseums. Den Titel habe ich einer traditionellen Praxis im europäischen (besonders englischsprachigen) Raum entliehen: ‚Telling the bees‘. Den Bienen sollten wichtige Familienereignisse berichtet werden (Tod, Geburt, u.a.), ansonsten würde ein Unglück im Verhältnis zu den Bienen geschehen (kein Honig, Schwärmen, Bienensterben* oder ähnliches).«

IGTV-Video »Sing it to the bees« auf Instagram

* Beim anschließenden Gang über das Klostergelände offenbarte uns sich ein ganz reales Drama zum Leben und Sterben der Bienen. Lest Jorn’s Essay über dieses Erlebnis:

Die toten Bienen in Gravenhorst | PDF

+++ KÜNSTLERPOST No. 13 +++

Es wuchert nicht nur draußen im KLOSTERGRÜN! Marte Kiessling ist zurück und lässt ihren Plastikpflanzen-Garten »GROWTH« weiter im DA wachsen. In den letzen Wochen hat sie selber in Berlin mit ihrem Plastik-Müll weitergearbeitet und bezaubernde Ergebnisse mitgebracht. Ab sofort darf jeder auch wieder im Kunsthaus mitmachen. Die Installation wächst und wächst und wächst… Wo soll das hinführen? Müll gibt es genug! Hier eine Idee zum Mitmachen… Marte schreibt:

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»Auf wiederholte Nachfragen, was man denn mit Plastikflaschen machen könnte, hier eine kleine und schnelle Anleitung: Plastikblüte aus Flaschen. Hierzu die Flasche auf etwa die Hälfte oder 2/3 kürzen und bis zum Flaschenboden in gleichmäßige Streifen einschneiden. Diese Streifen oben abrunden, damit die Form von Blütenblättern entsteht. Die einzelnen ‘Blütenblätter‘ auffalten und die Falzkanten fest umknicken, so dass sie sich auffächern. Dies mit mehreren Flaschen wiederholen und so viele man will leicht verdreht ineinanderkleben – fertig ist die bunte Blume!«

Video zu Growth auf Facebook

+++ Baustelle auf dem KLOSTERGRÜN +++

News von unserer Mitarbeiterin Pia – aus dem Homeoffice, live und DA:

»Schon seltsam: Kunstprojekte aus dem Off planen, Künstler, Künstlerinnen und mein DA-Team nur digital zu treffen… Ab und an geht es dann aber doch in unser Büro im Back- und Brauhaus, die Jubiläumsausstelung ‚zwanzigzwanig‘ und die historische Präsentation ‚Gravenhorster Gärten‘ ganz für mich alleine – das macht schon ein wenig traurig! Also: Mittagspause auf dem Klostergrün genießen. Und – wer hätte es gedacht: DA goes on! Die Baustelle »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten« von Projektstipendiaten Samuel Treindl wächst von Woche zu Woche. Leuchtende Farben und Metalloberflächen springen ins Auge, der neongelbe Kompressors rattert mit dem Frühlingsgezwitscher der Vögel um die Wette…

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Samuel geht es weniger um eine fertige Kunstinstallation – im Fokus steht der Entstehungsprozess als ästhetischer Erfahrungsraum: Noch besteht Einsturzgefahr auf der Baustelle, erklärt mir der Künstler. Aber sobald die Beton-Schalung fertig ist, wird er das Absperrband entfernen und hofft auf kreative Anbauaktionen. Dann seid IHR aufgefordert, das Provisorium zu erweitern und nach ganz eigenen Vorstellungen zu ‚verbessern‘. Wir sind gespannt!
Liebe Grüße von Pia«

Merh zum Projekt »Assembly«

+++ KÜNSTLERPOST No. 9 +++

So kunstvoll kann Plastikmüll sein! Also nichts wie ran ans Entrümpeln… Marte Kissling schickt uns zum Wochenende einen Blumengruß à la »Growth«:

»Keller schon entrümpelt – und nun? Eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen scheint zur Zeit die Entrümpelung ihrer Keller zu sein und die Wertstoffhöfe ächzen unter dem Ansturm der Besucher… Macht lieber Kunst aus euren Schätzen! Ich selber habe im Keller ein alte Malerfolie gefunden und zeige euch hier, wie ihr die in eine Blume verwandeln könnt: 
Zuerst schneidet ihr die Folie (oder jegliches andere, flache und biegbare Plastik, Tüten oder Klarsichthüllen zum Beispiel) in gleich große Stücke. Dann rollt ihr jedes Stück von einem Eck aus spitz zusammen und klebt die Enden zu.

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Wenn ihr viele dieser Spitzen habt, schnappt euch eine alte CD und klebt die einzelnen Stücke mit der Spitze nach innen kreisförmig auf die CD. Dies wiederholt ihr mit so vielen Schichten wie möglich, bis sich eine halbrunde ‚Blume‘ bildet! Fertig!
Wenn ihr die nicht selbst behalten wollt… Ich nehme sie sehr gern für meine große Rauminstallation im DA… Demnächst hoffentlich auch vor Ort in Gravenhorst live zu erleben!
Liebe Grüße von Marte aus Berlin«

Und wer sie noch nicht kennt: Hier noch einmal der Link zum ganz praktischen Mitmachen und Mitdenken – Projektstipendium KunstKommunikation 20!

Bastel-Anleitung Growth als PDF

+++ KÜNSTLERPOST No. 6 +++

Einen »Bienentanz-Workshop« mit lokalen Tanzgruppen veranstalten… mit regionalen Imkern sprechen und die Klang-, Bewegungs- und Kommunikationsformen der Bienen weiter erforschen… Das würde Künstler Jorn Ebner (Nominal Extrem) jetzt gerne in Gravenhorst tun… Nun muss der diesjährige Stipendiat auch zuhause in Berlin bleiben. Untätig ist er aber nicht: Er arbeitet an Klang- und Tanzperformances, macht Fotos und dreht ein Video zu seinem Projekt. Ein paar Impressionen hat er uns bereits geschickt. Wir sind sehr gespannt:

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»Inspiration gab mir dazu die Beijing Oper, eine traditionelle chinesische Theaterform, die mit stark geschminkten Gesichtern und opulenten Kostümen arbeitet… Meine Masken habe ich den Fotografien von exotischen Bienen (vor allem aus Südamerika) entlehnt. Auch indigene Völker nutzen Gesichtsbemalung, die eine Nähe zu ihrer natürlichen Umwelt nahe legt. Die starke Formalisierung und Verkünstlichung der Gesichter in meinen Video-Stills und des Auftakt-Outfits, setzen einen visuell markanten Beginn. Im Münsterland nähere ich mich der Auseinandersetzung mit den Bienen mittels einer Art der äußerlichen Aneignung.«

Mehr zum Kunstprojekt »Klangrecherche / Tänzelrecherche«

+++ KÜNSTLERPOST No. 5 +++

»Growth« trotzt Covid-19! Marte Kiessling ruft alle Daheimgebliebenen auf, sich von Zuhause aus an ihrem Projektstipendium KunstKommunikation zu beteiligen:
»Langeweile zuhause? Immer noch zu viel Plastikmüll? Kein Problem, denn Art goes on! Ich arbeite in meinem Atelier fleißig an ‘Growth’ weiter und brauche dafür Eure Hilfe: Sammelt zuhause oder beim Spazierengehen Plastikmüll und lasst eurer Kreativität freien Lauf, bastelt Blüten, Blätter, Pflanzen…
Anleitungen als PDF findet Ihr hier. Lustige Missgeschicke oder fantastische Bastelergebnisse – lasst uns teilhaben! Postet eure Werke als Foto oder Video und markiert uns mit @dakunsthaus.

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Und wenn der ganze Wahnsinn vorbei ist, könnt ihr eure Werke im DA, Kunsthaus abgeben oder ich komme bei euch vorbei und sammle alles ein. Alternativ könnt ihr mit mir auch über Postversand sprechen… Gern weiterleiten!! Viel Spaß und alles Gute für Euch! Liebe Grüße von Marte«

Mehr zum Projekt »Growth«