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Kunst trotz Corona: DA goes on!

Künstlerpost, virtuelle Ausstellungen, Gravenhorster SAISONALE* digital…

Das letzte Jahr war aufgrund der Corona-Pandemie von Herausforderungen, Neuplanungen aber auch Absagen geprägt. Doch schon früh haben wir nach Alternativen zu Partizipation und Präsentation der Kunstprojekte gesucht und das DA, Kunsthaus im virtuellen Raum geöffnet. Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern entstanden Künstlerposts auf Facebook, digitale Galerien auf Instagram, Anleitungen zum Mitmachen und Mitdenken via Vimeo oder Youtube – wir stellten unsere »Gebrauchsanleitung für das KLOSTERGRÜN« vor und berichten aus den privaten Ateliers der Künstlerinnen und Künstler… Das behalten wir auch 2021 bei. Hier zeigen wir Euch und Ihnen die gesamte virtuelle Dokumentation der Kunst im DA auf einen Klick. Einfach folgen!

DA auf Facebook  DA auf Instagram  DA auf YouTube

DA, virtuell erleben!



+++ Film ab! TEATIME – Premiere im DA +++

Der Film zum Kunstprojekt »hard working / soft working« von und mit Julia Arztmann. Projektstipendium Kunstkommunikation 21 | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Die beiden schrulligen »Bewohner« von Gravenhorst kommen sich zwar ab und zu gegenseitig in die Quere, führen ansonsten aber ein beschauliches DAsein. Bis sie der alten Mühle einen Besuch abstatten….da werden ihre schlimmsten Albträume wahr: Auge in Auge mit der gruseligen Rübi the Crab. Dabei wollten sie doch nur einen Tee trinken…

Hier gibts das Video auf YouTube!

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Favorite Scenes:
01:45 Visgick’s Rettung
03:05 Trouble mit Kirchenglocken
08:15 Gärtnern im Klosterhof
10:53 Böse Überraschung in der Klostermühle
13:26 Super-Gravi in Gefahr
15:11 Show down
16:48 finally: TEATIME
20:05 Best of Making of

Kostüme, Stoffobjekte und Requisiten: Julia Arztmann
Kamera: Sabine Herke
Fotografie: Michael Jezierny, Sara Dietrich, Michael Arztmann, Sabine Herke
Sounds: musicfox UG
Cutting: herkewerke
Idee und Regie: Julia Arztmann
Produktion: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

© Julia Arztmann | 2021

Genähte Apparaturen und Kostüme, die von der Klosterarchitektur inspiriert sind; Haushaltsgegenstände wie Waffeleisen, Wäschestampfer und Fleischwolf: In TEATIME werden die textilen Skulpturen von Julia Arztmann buchstäblich lebendig und die altmodischen, ausrangierten Metallgegenstände kommen als gefährliche Waffen und Folterinstrumenten in unsere Welt zurück.

mehr zum Projekt »hard working / soft working

+++ openART – DA passiert Kunst! +++

+++ openART – DA passiert Kunst! +++ Abend der offenen Tür im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst auf YouTube +++ mit Aktionen der Stipendiatinnen 21, Ideenwerkstatt und Eröffnung der Sommerausstellung BLÜTEZEIT* Gravenhorster SAISONALE* – temporäre Kloster.Garten.Kunst 

Projektstipendium KunstKommunikation 21: »hard working / soft working« Julia Arztmann | »Portraits von Tagen und Orten« Kati Gausmann | BANG! BOOM!« Carola Rümper | Self Service Selfie Box« Janina Schmid
Ideenwerkstatt für das Projektstipendium KunstKommunikation 22: »Studio Steinfurt« Ruby Behrmann, Evamaria Müller und Julia Novacek | »VOR_ORT_POESIE« Ute Diez | »Gästebuch Bad Wonder« Manuela Fersen | »Schreib mir bitte, ich wär’ so gerne« Anett Frontzek | »If I can’t fly, I may never know how beautiful flying is.« Ya-Wen Fu MY | »VR_Planet.DA« Beate Gärtner und Michelle Adolfs | »Feedback« Gilbert Geister | »Map der Erinnerungen« Linda Furker und Wanda Growe | »Fensterschau« Monika Junker | »SWS – Soziale Wärme Steinfurt oder wie sozial wollen wir sein« Gunhild Kreuzer | »Innerer Dialog« Anna Rudolf | »Nähe auf Distanz« Anna van Eck | »Paste up History!« Maria Vill und David Mannstein

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Sommerausstellung BLÜTEZEIT*: »Kaltlandschaft« Daniel Bräg | »Buchsbaumanalyse Topiary Land« Oliver Gather | »Gravenhorster Kräuterbuch« Reinhard Krehl | »FUNGUTOPIA STATION Gravenhorst« Laura Popplow | »Gravenhorster Blatt« An Seebach

Video openART 2021 auf YouTube

Kamera: Sabine Herke, Michael Jezierny | Sound: An Jone | Composing: herkewerke

+++ Blick hinter die Kulissen: »Self Service Selfie Box« von Janina Schmid +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Form – Farbe – Licht – Raum, dieses Setting kreiert die Ulmer Künstlerin Janina Schmid in ihrem Projekt »Self Service Selfie Box« (SSSB). Der Anhänger, in dem die SSSB ihr Zuhause finden wird, ist bereits fertig präpariert. Verschieden farbige textile Hintergründe, bunte Spots sowie eine ganze Reihe abstrakter Schaumstoffformen stehen als Requisiten bereit, mit denen eigene kreative Bildwelten und Szenerien entwickelt werden können.

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In der Fotoreihe gibt es erste exklusive Blicke auf das Innere der SSSB. Im Rahmen des Projektstipendiums wird die SSSB an wechselnden Orten im Kreis Steinfurt zur Produktion kreativer Selfies bereitstehen. Schon mal vormerken: Termin der Premiere ist der 20. Juni im DA, Kunsthaus … Jetzt den Instagramkanal @selfserviceselfiebox für weitere Einblicke abonnieren!

+++ Blick hinter die Kulissen: »hard working / soft working« von Julia Arztmann +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Zwischen den Kontrasten hart und weich, statisch und dynamisch, unbelebt und beseelt entwickelt sich das Projekt »hard working / soft working« der Telgter Künstlerin Julia Arztmann. Ausgangspunkt ist ihr ganz eigener Blick auf die Dinge des Alltags – in Gravenhorst wird die historische Architektur Impulsgeber für narrative, humorvolle und absurde Objekte. So weckt ein Stein-Element nahe der Mühle, dessen Kontext sich für den Laien kaum mehr herstellen lässt, bei ihr das Potential zur Transformation. Mit textilen Materialien und Akzenten aus »harten«, metallenen Alltagsgegenständen überführt Julia Arztmann das unbewegte Stein-Element in einen neuen Kontext. In diesem Falle bläht sich das Objekt zur gut 5-fachen Größe auf und öffnet den Raum für neue Nutzungs- und Zweck-Zuschreibungen. @julia_arztmann auf Instagram

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In dieser Art und Weise entwickelt sich über das Projektjahr eine ganze Welt aus Objekten, die die Klosterarchitektur in ihrer künstlerischen Übersetzung neu beseelen. Einige Objekte nehmen die Form (un)tragbarer »Kostüme« an, die sich im Rahmen von Performances auf dem Klostergelände bewegen.
P.S.: Hier gibt es noch freie Plätze, für all diejenigen, die Spaß daran haben in eine Rolle zu schlüpfen und die »Kostüm«-Objekte zum Leben zu erwecken. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, hier zählt die Freude am Ausprobieren! Bei Interesse einfach melden unter: hardworkingsoftworking@gmx.de

+++ Blick hinter die Kulissen: »BANG! BOOM!« von Carola Rümper +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

Die Kunst steht nie still, auch nicht im verschärften Lockdown – in den Ateliers, einzeln in den Projekträumen oder mit hohen Sicherheitsauflagen arbeiten die Künstlerinnen des diesjährigen Projektstipendiums KunstKommunikation emsig an ihren Projekten und es gibt bereits Spannendes zu berichten:
Das Projekt BOOM! BANG! ist gestartet – mit Einzelterminen und engmaschigem Corona-Schutzplan konnten die ersten Fotografie-Workshops mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung beginnen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Motiven aus dem Alltag der Projektteilnehmer*innen der Camphill-Werkstätten Steinfurt, die ihnen besonders am Herzen liegen und die sie fotografisch einfangen. Ganz im Sinne der Kunstrichtung Pop Art werden eigentlich triviale Motive in einen künstlerischen Kontext gesetzt – bei den Teilnehmenden reicht die Bandbreite an Motiven von Dinosaurier-Figuren, über Blumen bis hin zu Kuchen aus der täglichen Arbeit in der Küche der Camphill-Werkstatt. Die fotografisch eingefangenen Motive werden anschließend mit den Gestaltungsmitteln der Pop Art in einer App bearbeitet und verfremdet. @carolarumper

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In der Pop Art ist die Banane eines der bekanntesten Symbole, das Andy Warhol für eine Arbeit verwendet hat.  Er entwarf sie 1967 für das Plattencover der Gruppe Velvet Underground & Nicole. In den 1960-ziger Jahren eher noch Luxusartikel, ist die Banane heute ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie kann mühelos in jedem Supermarkt gekauft werden und ist zu einem Massenprodukt geworden, das unsere Essgewohnheit prägt. In der Animation zum Projekt BANG! BOOM! wird die Banane in den Fokus genommen. Sie ist Objekt an dem mit Form und Farbe experimentiert wird – der Versuch ein eigenes Bilderlebnis zu erzeugen.

Aus den fotografischen Ergebnissen wird am Ende des Projektes ein übergroßes Memoryspiel erstellt, bei denen die Teilnehmenden bis zu 4 eigene verschiedene Motive einbringen können. In dieser raumgreifenden Installation sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich »spielerisch« durch den kreativ und sensibel eingefangenen Alltag der Projektteilnehmenden zu bewegen, neue Einblicke zu gewinnen und die eigene Perspektive zu erweitern.

Video-Posts und mehr auf Instagram

+++ Blick hinter die Kulissen: »Portraits von Tagen und Orten« von Kati Gausmann +++ Projektstipendium KunstKommunikation 21

»Von Schatten reden wir nur, wenn wir eine scharfe Grenze zwischen Licht in Dunkelheit erkennen; darin ist der Begriff figürlich. Der Schatten muss einen Umriss haben, den wir sehen oder uns wenigstens vorstellen können. Die Form eines Schattens ist etwas Besonderes, weil sonst alles, was eine Form hat, materiell ist. Eine Ausnahme sind die Löcher, die jedoch ebenfalls greifbare Objekte sind; die Schatten hingegen sind lediglich visuell: sie sind reine Form.« Roberto Casati, Die Entdeckung des Schattens, Berlin 2001

Recherche, Ortsbegehungen und ein Erforschen des zugrundeliegenden Phänomens gehen Hand in Hand in Kati Gausmanns Projekt »Portraits von Tagen und Orten«. Es geht darum situativ und zeitlich einmaliges Abbild zu schaffen – denn nur an diesem einem Tag, zu dieser einen Zeit, an eben dieser einen Stelle entsteht eine Zeichnung, die diese Besonderheiten einfängt und sprichwörtlich Raum und Zeit porträtiert. Also: dranbleiben, nichts verpassen und der Künstlerin auf Instagram folgen! @portaits_von_tagen_und_orten

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Im Projektraum treffen Besucher*innen auf ein Tellurium, welches modellhaft das Prinzip der Erdrotation veranschaulicht. Parallel begibt sich die Künstlerin auf historische Spurensuche und berichtet: 1643 kauften die Nonnen des Klosters Gravenhorst einem überschuldeten Bürger ein Stadthaus in Bevergern ab (heutiges Café Klosterhof), das über das so genannte »Nonnenpättken« bei Gefahr schnell erreichbar war. Der Weg dorthin führt über eine kleine, kürzlich restaurierte Brücke auf dem Klostergelände. Diese Orte bilden auch den Ausgangspunkt ihrer Suche nach spannenden Orten für ihre Schattenzeichnungen, an denen sie u.a. bereits erste Zeichenproben erstellt.

Auf dem Recherche-Programm steht u.a. das Klostercafé in Bevergern, dass den Zisterzienserinnen als Zufluchtsort diente sowie der Weg dahin, das Nonnenpättken. An der Grenze des Klostergeländes entdeckt die Künstlerin in der Zugbrücke einen reizvollen Ort und auch der Torbogen zum Klosterinnenhof lädt zur weiteren Auseinandersetzung ein … und schon geht es an die ersten Zeichenproben der Schattenverläufe – mit Kreide direkt auf dem Boden sowie auf Papier. Zu sehen im Projektraum von Kati Gausmann!

mehr zum Projekt auf dieser Website

+++ Virtueller AUFTAKT! Projektstipendium KunstKommunikation 21 +++

Kati Gausmann »Portraits von Tagen und Orten« | Julia Arztmann »hard working / soft working« | Carola Rümper »BANG! BOOM!« | Janina Schmid »Self Service Selfie Box« – Zum AUFTAKT 2021 öffnen gleich vier Stipendiatinnen ihre Projekträume, präsentieren hier vorerst virtuell ihre künstlerischen Konzeptideen und stellen spannende und inspirierende Perspektiven zur aktiven Beteiligung an den Kunstprojekten vor. Es lohnt sich auch den jeweiligen Social-Media-Kanälen der Künstlerinnen zu folgen: mehr in unseren Posts auf unsem Instagram-Kanal.

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Als Herzstück des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst fördert der Kreis Steinfurt mit dem deutschlandweit einmaligen Projektstipendium KunstKommunikation partizipatorische Kunstprojekte und Interventionen im ländlichen Raum auf internationaler Ebene. Getreu dem Motto »Mitmachen und Mitdenken« sprechen die Kunstprojekte seit über fünfzehn Jahren eine breite, regionale Öffentlichkeit an und laden dazu ein, aktiver Teil des Kunstgeschehens zu sein.

Kamera: Sabine Herke | Bildmaterial und Animationen der genannten Künstlerinnen | Fotos: Michael Jezierny | Composing: herkewerke

mehr zu den Kunstprojekten 21

+++ Virtueller RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 20 +++

Was bleibt vom »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten« … Rückbau der Wucherungsinstallation »Growth« live … bye-bye »Klangrecherche / Tänzelrecherche« – normalerweise verabschieden wir unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten per Finissage im DA, Kunsthaus – mit vielen Kunstfans und übers Jahr an den Kunstprojekten Beteiligten. Dieser Kunstdialog fehlt in Zeiten von Corona und Lockdown. So möchten wir den Kunstschaffenden, euch und Ihnen virtuell die Möglichkeit geben, noch einmal an den verschiedenen, künstlerischen Sicht- und Arbeitsweisen zu partizipieren. RÜCKBLICK! auf YouTube Shortversion auf Facebook

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DANKE auch an unsere Sponsoren und Förderer: LWL– Landschaftsverband Westfalen-Lippe | VG Bild-Kunst | Schöne Werbung DE | EGST – Entsorgungsgesellschaft Steinfurt mbH | FFAP – Forschungsstelle für anarchistische Produktion

Kamera: Sabine Herke | Michael Jezierny | Matti Jung | Marte Kiessling | Andreas Lechtape | Pia Schepers | Samuel Treindl | Lars Wiencke
Composing: herkewerke

mehr zu den Kunstprojekten 20

+++ Porträts von Tagen und Orten +++

Die Projektstipendiatinnen 21 stehen in den Startlöchern! Kati Gausmann berichtet über ihre Ursprünge zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Schattenverläufen.

Die Stipendiatinnen beginnen mit ihren Vorbereitungen für ein partizipatives Jahr 2021 und geben schon mal virtuelle Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess. Mit ihrem Video aus dem Atelier berichtet die Berliner Künstlerin Kati Gausmann von ihrer Recherche nach geeigneten Orten im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst sowie in der Umgebung, an denen sie Schattenverläufe von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zeichnerisch festhalten wird. Diese Zeichnungen gehen über eine Dokumentation des rein Sichtbaren hinaus und fangen das immaterielle Spiel von Zeit und Bewegung (Rotation der Erde) ein. Kati Gausmann wird den Prozess ihres Kunstprojektes »Portraits von Tagen und Orten« regelmäßig auf Instagram dokumentieren. Also am besten gleich ihren Kanal @portaits_von_tagen_und_orten abonnieren!

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Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Kati Gausmann stehen die Bewegungen der Erde und ihrer Oberflächen. Die Berliner Künstlerin erforscht, ausgehend vom Menschen, räumliche und zeitliche Relationen von Erdbewegungen und deren Spuren. Die Erde als einen plastischen Körper in Bewegung zu denken, als Material in steter Veränderung, auf das und in dem Kräfte formbildend wirken, fasziniert Kati Gausmann ebenso wie die Tatsache, wie wenig der Mensch von vielen dieser Erdbewegungen wahrnimmt, in die er unausweichlich eingebunden ist.
Das Interesse ist geweckt? Mehr über die Welt und ihre Phänomene durch den künstlerischen Blick von Kati Gausmann auf der Website der Künstlerin:

www.kati-gausmann.de

+++ Growth wuchert weiter +++

Growth treibt weiter Blüten und wächst & gedeiht auch im Lockdown. Die Wucherungsinstallation von Marte Kiessling hat Treppenhaus und Foyer im DA, Kunsthaus erreicht. Im RÜCKBLICK! zeigt die Künstlerin in ihrem Atelier und weit darüber hinaus noch bis zum 24.01.21 die Absurditäten zwischen der ästhetischen Erscheinung ihrer Arbeit und der Problematik des verwendeten umweltverschmutzenden Materials auf und regt zum Diskurs an. – Fotograf Andreas Lechtape hat das Kunstprojekt nun für die Ewigkeit dokumentiert.

Danke an die Sponsoren EGST – Entsorgungsgesellschaft Steinfurt mbH und SchöneWerbung.de

mehr zum Kunstprojekt »Growth«

+++ KUNSTHERBST IST DA +++

Ausstellungseröffnung »Kunst in der Region 20«, RÜCKBLICK! und AUSBLICK! zum Projektstipendium KunstKommunikation: Ein Tag voller Kunst im DA! Nach der Begrüßung durch den Landrat des Kreises Steinfurt Dr. Martin Sommer führte ein Gespräch zwischen Berit Gerd Andersen, Leiterin des DA und Prof. Maik Löbbert, Leiter der Kunstakademie Münster in die Gemeinschaftsausstellung »Kunst in der Region« ein. Danach gab es einen RÜCKBLICK! auf die Projektstipendien KunstKommunikation 20. Live vor Ort mit mehreren Kunstaktionen waren MarteKiessling »Growth«, Jorn Ebner »Klangrecherche / Tänzelrecherche« und Samuel Treindl »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten«.

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Und mit der Eröffnung der Ausstellung AUSBLICK! mit den Projektentwürfen für 2021 gaben Wolfgang Suttner, Jurymitglied des DA und Mitglied des deutschen Kulturrats und Berit Gerd Andersen die – am Vortag bei der Endjurierung – ausgewählten Stipendiaten 2021 feierlich bekannt. Wir freuen uns sehr auf die Kunstprojekte von: Julia Arztmann, Kati Gausmann, Carola Rümper und JaninaSchmid. Mehr zu den Kunstprojekten 21 folgt in Kürze. Mit individuellen Rundgängen durch die Ausstellungen und Besuch der Kunst-Baustelle Assembly endeten der Kunstabend im DA. »Kunst in der Region« ist noch bis zum 22.11.20 zu sehen. RÜCKBLICK! in den Ateliers und draußen sowie AUSBLICK! im kleinen Saal sind noch bis zum 24.01.21 zu erleben.

mehr zur Ausstellungsreihe »Kunst in der Region«

mehr zum Projektstipendium KunstKommunikation

+++ 22.08. SAISONALE* Sommerfest – ACKERN mit Picknick +++

Das war ein großartiges Sommerfest der Kunst: Bei herrlichem Wetter und ganz entspannt, jedenfalls für die Besucher*innen …
Höhepunkt des Tages: die Uraufführung der 8-stündigen(!) Performance ACKERN von und mit dem Künstlerkollektiv gärtnerpflichten. Mit tiefgründigem Witz, hartem körperlichen Einsatz, skurrilen Arbeitsbesprechungen, die von der Arbeit verspannten Muskeln immer wieder mit Tanzeinlagen reaktivierend … und jeden gelungenen Arbeitsschritt mit einem Richtfest inklusive erhellender Ansprachen und undefinierbaren geistigen Getränken feiernd, gestalteten Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner und Manuela Weichenrieder ihren Garten auf dem Klostergrün. Hörstück zur Performance auf soundcloud.com

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Dabei kamen für den Rasenschnitt präzise Meßgeräte und Werkzeuge – Wasserwaage und Schere – ebenso zum Einsatz, wie das vom Fußball bekannte Markierungsspray für die Registrierung der Maulwurfshügel oder die genaue Planung einer tiefen Grube. Die Zuschauer*innen konnten dem mitunter clownesken Treiben genüsslich bei einem Kaltgetränk im SAISONALE-Liegestuhl zusehen und zwischendurch auch mal anderes machen … picknicken, an spannenden Führungen, den Kunstaktionen und Künstlergesprächen der Stipendiat*innen Marte Kiessling, Samuel Treindl oder Jorn Ebner teilnehmen.

mehr zur Gravenhorster SAISONALE*

+++ ASSEMBLY – Entschalung des 1. Bauabschnitts +++

Ortstermin auf dem Klostergrün +++ vorläufiges Ergebnis: ein Monument in Form einer Ecke, die ab sofort in jede Richtung weitergebaut werden kann. O-Ton vom Künstler Samuel Treindl: »Das Besondere an dem Projekt: Es gibt kein Innen und kein Außen.« und: »Alles was da ist, ist erst mal stabil…« Ihr wollt wissen, wie es weitergeht auf der architektonischen Baustelle »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten«? Skulptur, Bauruine, Ort – das partizipatorische Kunstprojekt von Samuel Treindl lädt zur Betrachtung, aktiven handwerklichen!!! Beteiligung und zur individuellen Nutzung ein.

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+++ Über den Sommer wird es im Rahmen des Projektstipendium KunstKommunikation Baustellengespräche mit dem Künstler – und Bier geben. +++ Termine verraten wir euch in Kürze auf unserer Website, Facebook und Instagram. Also dranbleiben!!!! Und noch ein Spendenaufruf: Baumaterial ist nach wie vor willkommen….

Mehr zum Projekt »Assembly«

+++ Sing it to the bees +++

Eigentlich hatte Jorn Ebner für seine »Klangrecherche / Tänzelrecherche« im Rahmen des Projektstipendium KunstKommunikation 20 für den nun leider nicht stattfindenden Marktzauber eine Live-Performance vor großem Publikum geplant. Am 20. Mai hieß es nun »Aufnahme läuft!« und es entstand eine virtuelle Sound-Performance, die ihr auf Instagram, Vimeo und Facebook schauen könnt.
Jorn schreibt:
»Mit der Performance stelle ich eine Situation aus einem Video nach. Darin war ein ägyptischer Imker zu sehen, der in seinen Bienenstock ruft oder singt, um herauszufinden, ob die Bienen schwarmbereit sind. Das Video vermittelt den Eindruck, als würden die Bienen dem Imker antworten.

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In dieser Performance singe ich die Bienen in meinem Laptop an, die auch immer antworten. Die Bienenaufnahmen stammen auf dem Tierstimmenarchiv des Berliner Naturkundemuseums. Den Titel habe ich einer traditionellen Praxis im europäischen (besonders englischsprachigen) Raum entliehen: ‘Telling the bees’. Den Bienen sollten wichtige Familienereignisse berichtet werden (Tod, Geburt, u.a.), ansonsten würde ein Unglück im Verhältnis zu den Bienen geschehen (kein Honig, Schwärmen, Bienensterben* oder ähnliches).«

IGTV-Video »Sing it to the bees« auf Instagram

* Beim anschließenden Gang über das Klostergelände offenbarte uns sich ein ganz reales Drama zum Leben und Sterben der Bienen. Lest Jorn’s Essay über dieses Erlebnis:

Die toten Bienen in Gravenhorst | PDF

+++ KÜNSTLERPOST No. 13 +++

Es wuchert nicht nur draußen im KLOSTERGRÜN! Marte Kiessling ist zurück und lässt ihren Plastikpflanzen-Garten »GROWTH« weiter im DA wachsen. In den letzen Wochen hat sie selber in Berlin mit ihrem Plastik-Müll weitergearbeitet und bezaubernde Ergebnisse mitgebracht. Ab sofort darf jeder auch wieder im Kunsthaus mitmachen. Die Installation wächst und wächst und wächst… Wo soll das hinführen? Müll gibt es genug! Hier eine Idee zum Mitmachen… Marte schreibt:

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»Auf wiederholte Nachfragen, was man denn mit Plastikflaschen machen könnte, hier eine kleine und schnelle Anleitung: Plastikblüte aus Flaschen. Hierzu die Flasche auf etwa die Hälfte oder 2/3 kürzen und bis zum Flaschenboden in gleichmäßige Streifen einschneiden. Diese Streifen oben abrunden, damit die Form von Blütenblättern entsteht. Die einzelnen ‘Blütenblätter‘ auffalten und die Falzkanten fest umknicken, so dass sie sich auffächern. Dies mit mehreren Flaschen wiederholen und so viele man will leicht verdreht ineinanderkleben – fertig ist die bunte Blume!«

Video zu Growth auf Facebook

+++ Gebrauchsanleitung für das KLOSTERGRÜN No. 4 +++

Audiotracks zu »Die Auflösung des Sehens« – ein Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten
Einfach die Augen schließen und die Erlebniswelt des DA, Kunsthaus mit anderen Sinnen wahrnehmen – hören, fühlen, schmecken und riechen…  das Alter der Klostermauern spüren, den Ohren folgend im Raum orientieren…
Das Kunstprojekt von Jovana Komnenic & Dirk Sorge – selbst sehbehindert – ist eine kritische Reflexion über die Dominanz des Sehsinns in Kunst und Alltag. Nichtvisuelles wird tendenziell als unwichtig erachtet und übersehen. Das hat nicht nur Folgen für die sinnliche Wahrnehmung, sondern auch eine sehr politische und soziale Ebene: Es führt zu Ausgrenzungen.

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Wir möchten nicht nur gezielt blinde und sehbehinderte Menschen auf den »Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten« einladen, sondern auch allen Sehenden zeigen, welch’ kreative Potenzial in anderen »Sichtweisen« steckt. Der tastbarer Plan samt Sprachausgabe steht schon bald wieder für euch bereit! Bis dahin könnt ihr mit den Tracks auf eine imaginäre Entdeckungsreise gehen – oder live übers Klostergrün auf Tour gehen. Schärft eure Sinne und lasst euch auf dieses Mikroabenteuer ein.

Mehr zum Projekt »Die Auflösung des Sehens«

+++ Baustelle auf dem KLOSTERGRÜN +++

News von unserer Mitarbeiterin Pia – aus dem Homeoffice, live und DA:

»Schon seltsam: Kunstprojekte aus dem Off planen, Künstler, Künstlerinnen und mein DA-Team nur digital zu treffen… Ab und an geht es dann aber doch in unser Büro im Back- und Brauhaus, die Jubiläumsausstelung ‘zwanzigzwanig‘ und die historische Präsentation ‘Gravenhorster Gärten’ ganz für mich alleine – das macht schon ein wenig traurig! Also: Mittagspause auf dem Klostergrün genießen. Und – wer hätte es gedacht: DA goes on! Die Baustelle »Assembly – mit Anschlussmöglichkeiten« von Projektstipendiaten Samuel Treindl wächst von Woche zu Woche. Leuchtende Farben und Metalloberflächen springen ins Auge, der neongelbe Kompressors rattert mit dem Frühlingsgezwitscher der Vögel um die Wette…

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Samuel geht es weniger um eine fertige Kunstinstallation – im Fokus steht der Entstehungsprozess als ästhetischer Erfahrungsraum: Noch besteht Einsturzgefahr auf der Baustelle, erklärt mir der Künstler. Aber sobald die Beton-Schalung fertig ist, wird er das Absperrband entfernen und hofft auf kreative Anbauaktionen. Dann seid IHR aufgefordert, das Provisorium zu erweitern und nach ganz eigenen Vorstellungen zu ‘verbessern’. Wir sind gespannt!
Liebe Grüße von Pia«

Merh zum Projekt »Assembly«

+++ KÜNSTLERPOST No. 9 +++

So kunstvoll kann Plastikmüll sein! Also nichts wie ran ans Entrümpeln… Marte Kissling schickt uns zum Wochenende einen Blumengruß à la »Growth«:

»Keller schon entrümpelt – und nun? Eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen scheint zur Zeit die Entrümpelung ihrer Keller zu sein und die Wertstoffhöfe ächzen unter dem Ansturm der Besucher… Macht lieber Kunst aus euren Schätzen! Ich selber habe im Keller ein alte Malerfolie gefunden und zeige euch hier, wie ihr die in eine Blume verwandeln könnt: 
Zuerst schneidet ihr die Folie (oder jegliches andere, flache und biegbare Plastik, Tüten oder Klarsichthüllen zum Beispiel) in gleich große Stücke. Dann rollt ihr jedes Stück von einem Eck aus spitz zusammen und klebt die Enden zu.

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Wenn ihr viele dieser Spitzen habt, schnappt euch eine alte CD und klebt die einzelnen Stücke mit der Spitze nach innen kreisförmig auf die CD. Dies wiederholt ihr mit so vielen Schichten wie möglich, bis sich eine halbrunde ‘Blume’ bildet! Fertig!
Wenn ihr die nicht selbst behalten wollt… Ich nehme sie sehr gern für meine große Rauminstallation im DA… Demnächst hoffentlich auch vor Ort in Gravenhorst live zu erleben!
Liebe Grüße von Marte aus Berlin«

Und wer sie noch nicht kennt: Hier noch einmal der Link zum ganz praktischen Mitmachen und Mitdenken – Projektstipendium KunstKommunikation 20!

Bastel-Anleitung Growth als PDF

+++ KÜNSTLERPOST No. 6 +++

Einen »Bienentanz-Workshop« mit lokalen Tanzgruppen veranstalten… mit regionalen Imkern sprechen und die Klang-, Bewegungs- und Kommunikationsformen der Bienen weiter erforschen… Das würde Künstler Jorn Ebner (Nominal Extrem) jetzt gerne in Gravenhorst tun… Nun muss der diesjährige Stipendiat auch zuhause in Berlin bleiben. Untätig ist er aber nicht: Er arbeitet an Klang- und Tanzperformances, macht Fotos und dreht ein Video zu seinem Projekt. Ein paar Impressionen hat er uns bereits geschickt. Wir sind sehr gespannt:

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»Inspiration gab mir dazu die Beijing Oper, eine traditionelle chinesische Theaterform, die mit stark geschminkten Gesichtern und opulenten Kostümen arbeitet… Meine Masken habe ich den Fotografien von exotischen Bienen (vor allem aus Südamerika) entlehnt. Auch indigene Völker nutzen Gesichtsbemalung, die eine Nähe zu ihrer natürlichen Umwelt nahe legt. Die starke Formalisierung und Verkünstlichung der Gesichter in meinen Video-Stills und des Auftakt-Outfits, setzen einen visuell markanten Beginn. Im Münsterland nähere ich mich der Auseinandersetzung mit den Bienen mittels einer Art der äußerlichen Aneignung.«

Mehr zum Kunstprojekt »Klangrecherche / Tänzelrecherche«

+++ KÜNSTLERPOST No. 5 +++

»Growth« trotzt Covid-19! Marte Kiessling ruft alle Daheimgebliebenen auf, sich von Zuhause aus an ihrem Projektstipendium KunstKommunikation zu beteiligen:
»Langeweile zuhause? Immer noch zu viel Plastikmüll? Kein Problem, denn Art goes on! Ich arbeite in meinem Atelier fleißig an ‘Growth’ weiter und brauche dafür Eure Hilfe: Sammelt zuhause oder beim Spazierengehen Plastikmüll und lasst eurer Kreativität freien Lauf, bastelt Blüten, Blätter, Pflanzen…
Anleitungen als PDF findet Ihr hier. Lustige Missgeschicke oder fantastische Bastelergebnisse – lasst uns teilhaben! Postet eure Werke als Foto oder Video und markiert uns mit @dakunsthaus.

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Und wenn der ganze Wahnsinn vorbei ist, könnt ihr eure Werke im DA, Kunsthaus abgeben oder ich komme bei euch vorbei und sammle alles ein. Alternativ könnt ihr mit mir auch über Postversand sprechen… Gern weiterleiten!! Viel Spaß und alles Gute für Euch! Liebe Grüße von Marte«

Mehr zum Projekt »Growth«