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Into The Thicket – Ab ins Dickicht | Susanne von Bülow und Emmy Bergsma

Projektstipendium KunstKommunikation 24

Anhand von Live-Zeichnungen und gezeichneten Filmen erforschen die Künstlerinnen Susanne von Bülow und Emmy Bergsma das Dickicht, diese »terra incognita« neben uns, aus künstlerischer Perspektive.

Die Künstlerinnen Susanne von Bülow (Münster) und Emmy Bergsma (Zwolle, NL) überschreiten die Grenze vom Kulturgrün zur Wildnis nebenan und erforschen das Dickicht aus künstlerischer Perspektive. Das Dickicht ist überall und doch übersehen und unentdeckt. Ein verschossener Ball markiert den Startpunkt, von wo aus die Expedition in diese »terra incognita« beginnt. Im Verborgenen des Gestrüpps entstehen Live-Zeichnungen, die, auf einen Monitor gesendet, Besucherinnen und Besucher am unsichtbaren Geschehen teilhaben lassen. Zusätzlich zu ihren »Dickichtstudien« entwickeln Bergsma und von Bülow gezeichnete Filme, die den Aspekt des Dickichts als schaurig-schönen Ort aufgreifen. Die fertigen Filme projizieren die Künstlerinnen auf das Blattwerk und die Zweige, sodass das Gebüsch die Hintergrundfolie für diese Erzählungen bildet und abbildet. Interessierte können das Künstlerinnenduo zu Filmvorführungen auf der heimischen Hecke oder in ihr Dickicht einladen.

Into The Thicket – Ab ins Dickicht | Mitmachen und Mitdenken

Projektvorschau
Into The Thicket – Ab ins Dickicht | Susanne von Bülow und Emmy Bergsma

24.03.24: AUFTAKT! Start Projektstipendium KunstKommunikation 24 beim DA, Frühlingsfest mit Ausstellung im großen Saal

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Einfach die Instagram-Kanäle @susannevonbuelow @emmy.bergsma und @dakunsthaus abonnieren und dem Hashtag #PSKK24 folgen!

Einladungskarte als PDF

Into The Thicket – Ab ins Dickicht | live!

Künstlerische Positionen und Vita | Susanne von Bülow und Emmy Bergsma

Susanne von Bülow, geboren 1969, lebt und arbeitet in Münster und Orbey, Frankreich. Sie studierte Kunst und Geschichte an den Universitäten Bonn, Berlin und Münster und beendete das Fach Kunst an der Kunstakademie bei Mechthild Frisch. Neben der Tätigkeit als monotypische Druckgrafikerin arbeitet von Bülow als Zeichnerin und experimentelle Medienkünstlerin. Mit dem Ende ihres Studiums baute sie eine eigene Druckwerkstatt in der Ateliergemeinschaft Schulstraße in Münster auf, wo sie auch bis heute lebt. Mit ihrer Werkstatt und Arbeit prägt von Bülow die regionale und überregionale Kunstszene und kooperiert dabei projektbezogen mit den Universitäten Potsdam, Dortmund oder Osnabrück ebenso wie mit der Kunstakademie in Kiel. Im Zentrum ihrer monotypischen druckgrafischen Werke steht immer der Mensch in seinem kulturellen und natürlichen Zusammenhang – in seinen Posen, seinen Haltungen und Formen. Ihre konzentrierten idealtypischen Themen verdichtet sie beispielhaft zu ikonischen Schwimmern, Nagellacklackierinnen oder Blaubeerpflückern. In ihrem filmischen und experimentellen Werk konfrontiert sie den Menschen mit seiner selbstgebauten Umgebung, seiner zweiten Natur – der Kultur. Sie entwickelt dabei auf Reisen und Arbeitsaufenthalten in Mexiko City, auf den Lofoteninseln oder den Kuhweiden an den Vogesenhänge in Orbey den kulturellen Kontext, den sie zu einem bewegten Zeichenprotokoll konzentriert. Als Anregung für ihre Arbeiten dienen dabei auch historische Grundlagen, die auf Begebenheiten vor Ort verweisen. Sie untersucht dabei das Verhältnis aus vergangener Geschichte und aktuellem Narrativ und entwickelt Bilder, die ebenso auf die Erinnerung wie auf die Erneuerung gerichtet sind.

Emmy Bergsma, geboren 1960, lebt und arbeitet in Zwolle, Niederlande. Sie studierte Monumentale Vormgeving Fachgruppe Gemengde Media [Konzeptuelle Kunst] an der AKI, der Kunstakademie in Enschede. Nach ihrem Studium kehrte sie in ihre Heimatstadt Zwolle zurück, wo sie bis heute lebt. Seit 2008 prägt Emmy Bergsmas Werk die Kunstszene mit monumentalen Zeichnungen, Installationen und Zeichenperformances im öffentlichen Raum. Ihre Zeichnungen entstehen aus der tiefen Verbundenheit zu bedeutungsvollen Naturstätten. Bergsma erkundet das Mysterium hinter dem Sichtbaren und ließ sich dabei von Orten wie dem Urwald von Bialowieza in Polen und den Mangrovenwäldern entlang der indonesischen Küsten inspirieren. Doch auch der Garten ihres Elternhauses, Zeuge von 60 Jahren Geschichte, dient ihr als unerschöpfliche Quelle für Assoziationen und Inspiration. Zeit, Identität und Verbindung sind zentrale Themen ihres Schaffens. In ihren Werken entstehen Welten, in die der Betrachter eingeladen wird, sowohl physisch als auch mental einzutauchen. Ihre eindrucksvollen Zeichnungen und Performances wurden in renommierten Galerien und Museen im In- und Ausland gezeigt und sind regelmäßig auf internationalen Kunstmessen zu sehen. Ihre Kunst findet sich zudem in bedeutenden museumischen und privaten Sammlungen. Sie absolvierte Residenzen im Drawing Centre Diepenheim, Kloster Bentlage und Van Gogh AiR Zundert und wurde mit Stipendien der Stadt Zwolle sowie TanNDem Euregio und Kloster Gravenhorst gefördert.

www.emmybergsma.nl

 

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