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Social Bench/Bank Heat | Malte Bartsch

Projektstipendium KunstKommunikation 17

In vielen modernen Städten gibt es immer weniger Orte, die freizugängliche und bequeme Sitzgelegenheiten anbieten, die zum Innehalten einladen. Mit seiner Bank-Skulptur »Social Bench/Bank Heat« schafft Malte Bartsch eine Lagerfeuersituation im öffentlichen Raum, um gemeinsames Beisammensein zu fördern. Die Wärme des Lagerfeuers wird mit einer ausgeklügelten Technik in die Sitzbank weitergeleitet und lädt dadurch auch an kühleren Abenden zum Verweilen ein.

Besucher sind aufgefordert auf den Bänken, die im Kreis um ein Feuer angelegt sind, gegenüber zu sitzen, sich in die Augen zu schauen und Geheimnisse und Lebensweisheiten auszutauschen. Das Feuer beheizt die Bänke, wodurch die Personen von vorne durch die Abstrahlwärme des Feuers und von hinten/unten durch die beheizte Bank doppelte Wärme erfahren. So entsteht ein »Innenraum« im Außenraum. Bei diesem Projekt geht es sowohl um die technologische Weiterentwicklung des Feuerplatzes, als auch um eine Art archaisches »Wissen« – das Lagerfeuer als Anfang der Menschlichkeit.

Jurybegründung als PDF

Social Bench/Bank Heat – Mitmachen und Mitdenken

24.11.17 Spatenstich….
Social Bench/Bank Heat | Malte Bartsch

Hier steht ein Beitrag mit Live-Charakter zum Prozess um die Bank. Erste Versuche zur Beheizbarkeit, Testphase, Kommentare o.ä., Link zu Facebook oder Künstlerseite

RÜCKBLICK!
Social Bench/Bank Heat | Malte Bartsch

16.02.17 um 19.00 Uhr: Eröffnung Projektraum mit Künstlergespräch
April/Mai 17: Offenes Atelier
28.05.17: Aktion bei Marktzauber
07.07.17: Aktion bei openART
28.1.18: Finissage im Projektraum

Social Bench/Bank Heat – live!

Künstlerische Positionen und Vita | Malte Bartsch

Mit seinen Interventionen und Installationen durchbricht Malte Bartsch die vorgesehene Funktionsweise von Alltagsobjekten und Gebäuden: Er stülpt das Innere eines Kühlschranks nach außen, sodass jener fortan die Umgebung erfrischt und schaltet Straßenlaternen nach Belieben an oder aus, um sie als Leselampe zu benutzen; Er installiert einen Münzautomaten vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin, der das Museum nach Schließzeit gegen Bezahlung in eine Disko verwandelt, die nur betrachtet und nicht betreten werden kann. Die Arbeiten des Künstlers führen Gewohntes ad absurdum und machen sich den Prozess der Umkehrung zu eigen. In seiner Time Machine macht der Künstler Zeit zu Geld. Die materiellen Kunstwerke entstehen, wenn der Betrachter den roten Knopf des Kassenautomaten drückt. Ausgespuckt wird eine Quittung darüber, wie lange sich der Installation gewidmet wurde. Bartsch macht den Rezipienten zum integralen Bestandteil der Arbeit und lädt jeden ein, den kindlichen Instinkten nachzugehen und auszutesten, was passiert, wenn man den den roten Knopf betätigt. Er schafft Kunst die man berühren muss – Please, press the button!

Malte Bartsch ist in Braunschweig geboren und in Deutschland aufgewachsen. Er studierte zunächst in Utrecht, Niederlande, Humangeographie und Ökonomie mit einem Studienaufenthalt in Istanbul sowie mehreren Fotostudienreisen in der Türkei und Syrien. Anschließend wechselte er zum Studium der Freien Kunst und studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Danach war er Absolvent bei Professor Olafur Eliasson und Meisterschüler bei Professor Manfred Pernice an der Universität der Künster Berlin. Schon vor seinem Abschluss 2015 hatte er zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem 2012 in Äthiopien während einer Studienreise, 2013 in der Q Gallery in Kopenhagen oder auch die Ausstellung »Walk in Progress« in Guangzhou China 2014. Ausgezeichnet wurde Malte Bartsch mit einem Reisestipendium nach Tel Aviv von der Step Beyond Cultural Foundation und wurde nominiert für den Großen Hans-Purrmann-Preis für Bildende Künste in Speyer. Seine Projekte wurden bisher in den Publikationen zu den Ausstellungen Drawings, Sounds & Ambiences in Cuxhaven und 24h Skulptur in Berlin dokumentiert. Zurzeit lebt und arbeitet er in Berlin.

© Lydia Korndörfer

www.maltebartsch.de

 

Kunstprojekte 2017

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