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Wachsen | Katrin Wegemann

Projektstipendium KunstKommunikation 15

»Wachsen« meint Material und Prozess. Wachs war in der Geschichte zentraler und lebensnotwendiger Werkstoff im Kloster – und nicht nur dort. Kerzen waren die einzige Lichtquelle in der Dunkelheit. Das Projekt »Wachsen« greift diese historischen Bezüge auf und verbindet sie mit grundsätzlichen Fragen bildhauerischen Arbeitens und deren Formen in der zeitgenössischen Kunst.
In der ersten Phase des Projektes wird der Projektraum 1 zum Atelier der Künstlerin Katrin Wegemann. Sie wird Skulpturen aus Wachs in verschiedenen Techniken wie Gießen, Tauchen und Kneten herstellen. In der zweiten Phase werden daraus größere Skulpturen zusammengesetzt. Diese Objekte werden in der dritten Phase zu einer Ausstellung zusammengeführt.
Welche bildhauerische Formensprache die Skulpturen annehmen werden ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Sie werden sich im Entstehungsprozess der Werke, beim Arbeiten im Kunsthaus konkretisieren. Die Besucher können von den ersten Experimenten bis zur Ausstellung am Wachsen der Werke teilhaben.

Jurybegründung als PDF

Wachsen – Mitmachen und Mitdenken

RÜCKBLICK!
Wachsen | Katrin Wegemann

19.02.15 um 19.00 Uhr: Eröffnung Projektraum mit Künstlergespräch
19.02. – 04.03.15 Offenes Atelier
08.04. – 19.04.15 Offenes Atelier
21.06.15: Ausstellungseröffnung im Gewölbe
21.06.15: Eröffnung der Sommerausstellung
08.08.15: Aktion bei openART
23.08.15: Finissage der Ausstellung mit Lesung
18.10.15 – 24.01.16 Endpräsentation im Projektraum

Presseartikel zum Offenen Atelier als PDF

Wachsen – live!

Künstlerische Positionen und Vita | Katrin Wegemann

Katrin Wegemann wurde 1982 in Recklinghausen/Nordrhein-Westfalen geboren. Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin. Sie studierte zwischen 2002 und 2009 in Deutschland, Italien und Kanada und nahm 2009 an einen Forschungsaufenthalt in Japan teil.
An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war Katrin Wegemann Meisterschülerin bei Prof. Else Gabriel und diplomierte 2008 bei Prof. Inge Mahn. Von 2005 bis 2009 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, sie erhielt 2010 u.a. den GWK Förderpreis Kunst, 2013 wurde ihr das HAP Grieshaber Stipendium zugesprochen und 2014 wurde sie von der Stiftung Preußischer Seehandlung mit dem Eberhard Roters-Stipendium ausgezeichnet.
Wegemanns Arbeiten sind in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsent. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Künstlerkatalogen dokumentiert (u.a. 2011 und 2014 im Kettler-Verlag entstandene Monografien).

»Katrin Wegemann ist Bildhauerin, ihre Werke sind ,performative Skulpturen‘ – Skulpturen, die, anders als die gemeißelten, statischen der Tradition aus Stein oder Holz, Prozesse vollziehen in ihnen eigentümlicher Art, Langsamkeit und Konsequenz. Es sind Performances der Dauer, objektive Korrelate dessen, was niemals sichtbar wird, da es im Geist des Subjekts nur statthat: der ,durée‘ (Bergson) und ihrer je individuellen und einzigartigen, selbst für das erlebende Ich ungreifbaren und unwiederholbaren Erlebnisse von Zeit.
Die performativen Skulpturen haben metaphorische Titel, wie ,Atmen‘ oder ,Auflösen‘. Auch das indiziert, dass es nicht um Material und feste Formen, sondern um einen quasi-organischen Prozess, dabei aber nicht um die Nachahmung natürlicher Vorgänge oder den Gegensatz von Organisch und Künstlich geht. Vielmehr wird die Erfahrung des Atmens oder Auflösens als eine solche, die die subjektive Qualität von Zeit aus- und erfahrbar macht und die auf keinem Zeitmesser sich abbilden lässt, Thema.
Die Künstlerin bildet nicht Natur ab, sondern konstruiert in Analogie zu Naturprozessen Artefakte, die sie Regeln aussetzt und aus denen sie als Individuum selbst verschwindet. Sie ist diejenige, welche die Materialien auswählt, die technischen Apparate bauen lässt und die Bedingungen definiert, unter denen sich mit einer Skulptur das tut – was sich dann eben tut. Die Performance ist dem Zufall überantwortet, auf sich allein gestellt. Das Kunstwerk als Werk ist aufgelöst und es ist frei von der Handschrift eines Autors; eine Autorhandlung im strengen Sinn einer intentionalen Aussage der Künstlerin gibt es nicht. (…)«

Susanne Schulte | Auszug aus der Laudatio zum GWK-Förderpreis 2010

www.katrinwegemann.de

 

Kunstprojekte 2015

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