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Wasserzeichen für Kloster Gravenhorst | Fabian Vogl

Projektstipendium KunstKommunikation 10

Gebaute und fiktive Räume, deren Funktionalität und Nutzungskontext im Vordergrund stehen, sind zentrale Themen des Münchner Künstlers. Mit seiner Low-tech-Außeninstallation aus gefüllten und leeren PVC-Wasserschläuchen zeichnet Fabian Vogl auf ironisch spielerische Weise die historische, höchst effiziente Wasserbaukunst der Zisterzienserinnen nach und macht sie somit zum gegenwärtigen Wasserzeichen des DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Im Fokus stehen ausgeklügelte Leitungssysteme wie die Mühle und verschiedene Gräften und Kanäle des Klosters. Fabian Vogl schreibt:

System 1: [hist.] Verbindung der inneren Wassergräfte
Die Verbindung der drei Gräften zu ihrer ursprünglichen Form mittels Wasserzeichnung ist mein erstes System. Die Industrie-PVC-Schläuche sollen einerseits in spielerischer Art und Weise das Wasser der drei Gräften untereinander austauschen, andererseits soll ihre technische Machart die romantische Stimmung der Klosteranlage kontrastieren.

System 2: Abstrahierte Nachzeichnung der historischen Wasserkanäle im Innenraum des Klosters
Die Lagesituation der historischen Wasserkanäle im Kloster möchte ich gerne ganz abstrakt mit leeren Wasserschläuchen, die an der Decke montiert werden, nachstellen; da dieses System so heute nicht mehr existiert, werden die Schläuche nicht an ein Pumpsystem angeschlossen.

System 3: Wiederbelebung der Mühle
Der alten Mühle wurde für einige Monate neues Leben und Energie eingehaucht. Das Wasser dafür wurde in verschieden Windungen durch die Räumlichkeiten der alten Mühle gepumpt und zum Abschluss durch das Dachfenster wieder zurück in den Mühlbach geleitet.

Jurybegründung als PDF

www.fabianvogl.de