Anette Rose

geboren in Bünde/Westfalen, lebt und arbeitet in Berlin.

Ihr Studium der Experimentellen Medien- und Filmkunst an der Universität der Künste in Berlin bei Valie Export und Heinz Emigholz und am Central Saint Martins College of Art in London schloss Anette Rose 1997 als Meisterschülerin in Berlin ab. In ihrer künstlerischen Arbeit verknüpft sie die Strategien von Dokumentar- und Avantgardefilmen, die dicht an der Wirklichkeit operieren und arbeitet an der Reduktion des Realen. Sie zeigt ihre Videofilme und Installationen an unterschiedlich codierten Orten. Mit dem ZDF realisierte Anette Rose „Das Kleine Fernsehspiel“ 16 Traumstücke und eine Habillage mit ARTE (2001). Sie erhielt u.a. das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst der Senatskanzlei Berlin (2005) und Projekt- und Filmförderungen für die Installation Enzyklopädie der Handhabungen (2006-07).
Neben Einzelaustellungen wie im ETA Projekt Space Brighton (2005) und im
Museum für Kommunikation Berlin (2006-07) beteiligte sie sich an zahlreichen Ausstellungen. Sie stellte in der Forum Box Helsinki (2002), im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien Berlin (2003), im KulturBahnhof Kassel (2007) aus. Module der Videoinstallation Enzyklopädie der Handhabungen wurden im Programm „Work in Progress“ der Kulturstiftung des Bundes in Berlin, Erfurt, Nürnberg und Freiburg gezeigt (2007). Im MARTa Museum Herford nahm sie an folgenden Gruppenausstellungen teil: „Zwischen Körper und Objekt“ (2006), „OWL1“ (2007) und „Die Hände der Kunst“ (2008). Sie gibt Workshops und präsentiert ihre Arbeit anlässlich wissenschaftlicher Kongresse wie „Gesture – The Living Medium“ in Austin/Texas (2002), „Orientations – Word and Image“ in Hamburg (2002), „Handhaben“ in der Kunsthalle zu Kiel (2008) und „Das Konkrete als Zeichen“ in Stuttgart (2008).

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